Dienstag, 20. August 2013

[Rezension] Dan Wells - Sarg niemals nie



Der verrückteste Horror, den man für Geld kaufen kann: England, im Jahr 1817. Oliver Beard sitzt wegen seiner Gaunereien im Gefängnis. Als die Gelegenheit günstig ist, fädelt er seine Flucht ein und lässt sich nach draußen schaffen - im Sarg. Auf dem nahe gelegenen Friedhof steigt er wieder aus dem Grab. Doch er hat nicht damit gerechnet, dass er ab sofort eine Schar Vampire am, nun ja, Hals hat, die ihn für ihren auferstandenen Anführer halten - und zu allem Überfluss ist der wahre Gebieter der Vampire auch schon unterwegs, um seine Ansprüche geltend zu machen ...





Rezension:


Frederick flieht in einem Sarg aus dem Gefängnis, um die Erbschaft des reichen Harold Beard zu erschleichen. Der Coup glückt und er steigt auf dem Friedhof aus seinem Sarg. Leider wird er dabei von Vampiren beobachtet, die ihn von nun an für den "Erhabenen" halten. 

Der Erbschaftsfall gestaltet sich auch schwieriger als gedacht, denn Harold Beard liegt nicht mehr in seinem Sarg... Als er dann auch noch den schrulligen Dichter John und die Totensammlerin Mary Shelley trifft, ist das Chaos komplett. 

Leider hatte ich mir von dem Buch etwas mehr erhofft, so dass ich leider "nur" 3 1/2 Isis' geben kann. 

Humor ist vereinzelt vorhanden, doch mehr als ein leichtes Schmunzeln konnte mir der Autor leider nicht entlocken, obwohl er sicherlich anderes mit der Story bezweckte. 

Wells verwendet viele Dialogsszenen und spart etwas an erläuterndem Text, so dass ich das ein oder andere Mal etwas verwirrt war und die Zusammenhänge nicht ganz greifen konnte. Nach und nach erschloss sich einem dann doch, was gemeint war, man konnte aber dadurch nicht sehr tief in die Geschichte eintauchen. 

Schade, dabei klang der Klappentext so vielversprechend. 


Hier kaufen: Sarg niemals nie: Roman  



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