Dienstag, 20. August 2013

[Rezension] Erich M. Remarque - Die Nacht von Lissabon



Portugal 1942 - letzter Fluchtpunkt im von den Nazis besetzten Europa. Im Hafen von Lissabon starrt ein Mann auf ein Schiff, das für ihn die Rettung sein könnte - doch er besitzt weder Geld noch Visa. Da bietet ihm ein Unbekannter zwei Schiffspassagen an, unter einer Bedingung: Er will ihm in dieser Nacht die Geschichte seines Lebens erzählen... 





Rezension: 

Eine Nacht in Lissabon. Zwei Tickets und gültige Visa entfernt von einer Überfahrt nach Amerika - ins rettende, geheiligte Land während Hitler und seine Schergen durch die Länder wüten. Ein Mann. Er nennt sich Josef Schwarz. Er hat alles, was man für die Überfahrt braucht. Man muss nur seiner Geschichte zuhören. Einer Geschichte über den Krieg, die Flucht und die Liebe. 

Remarque schildert in "Die Nacht in Lissabon" die Geschichte eines einfachen Mannes, der ein Leben der Flucht wählt, um aus den Fängen der Naziherrschaft zu entkommen. Interessant ist hier, dass Remarque zwei Erzählcharaktere wählt: Zum einen, den Mann, der verzweifelt nach Amerika möchte und zum anderen Josef Schwarz, der beim Erzählen seiner Lebensgeschichte ebenfalls in die 1.Person übergeht. Das ein oder andere Mal verwirrte dies etwas, so dass ich einige Textpassagen noch einmal lesen musste. 

Alles in allem führt uns Remarque auf eine Reise durch die Vergangenheit. Einer Vergangenheit von Flucht, Liebe und Krieg. 

Das Buch war flüssig zu lesen. Eine grundsolide Story, nichts übermäßig Ergreifendes, aber dennoch gut geschrieben. 


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