Dienstag, 20. August 2013

[Rezension] Nicci French - Ein sicheres Haus



Das idyllisch gelegene Haus in Essex erscheint Samantha ideal, um wieder Ordnung in ihr Leben zu bringen. Doch das ländliche Glück erweist sich als trügerisch als ein furchtbarer Mord geschieht: Im benachbarten Stamford wurde das wohlhabende Ehepaar Mackenzie getötet. Nur die neunzehnjährige Tochter Fiona hat überlebt, und Samantha nimmt das Mädchen bei sich auf. Aber eines Tages ist auch Fiona tot. Samantha hat einen Verdacht, doch bevor sie etwas unternehmen kann, wird ihre eigene Tochter entführt.


Rezension: 

Dr. Samantha Laschen zieht mir ihrer Tochter Ellie in die ländliche Idylle, um dort ihrem neuen Job in einer Klinik für Traumapatienten nachzugehen. 

Zur selben Zeit wird die reiche McKenzie-Familie bestialisch ermordet, die Tochter Fiona ist dem Tode nahe, überlebt aber. Während sich die Polizei mit der Suche nach dem Mörder beschäftigt und den Täter in den Kreisen von militanten Tierschützern vermutet, wird Fiona in die Obhut von Samantha gegeben. Bald muss Sam merken, dass ein ausgeklügeltes Spielchen mit ihr gespielt wird. 

Ich nehme gleich zu Anfang vorweg, dass ich bereits beim Schreiben dieser Rezension Probleme hatte, mich an Namen und sonstige Einzelheiten zu erinnern. Das bestätigt meine sowieso schon gefestigte Meinung zu diesem Buch. 

Die Geschichte plätschert vor sich hin - wirkt wenig überzeugend. Auch die Charaktere, allen voran Sam, sind nicht überzeugend. Ihr Umgang mit ihrer Tochter Ellie, ihrem Freund Dannie und anderen Personen wirkt gekünstelt und unauthentisch. Ich konnte mich einfach nicht in Sam hineinversetzen. Mir fehlte die Tiefe. 

Bis zur Hälfte des Buches wusste ich nicht, wohin mich Nicci French führen möchte, der Klappentext verrät auch nicht sehr viel. An sich stellt das kein Problem dar, wären da nicht diese schleichenden "Was soll denn das Ganze jetzt nun?" Gedanken. Dann plötzlich offenbaren sich erste Anzeichen und es entsteht entfernt ein Zusammenhang. 

Erst auf den letzten 50 Seiten konnte mich French fesseln, weil die Story so rasant und die Wendungen so vielseitig wurden. Daher gebe ich anstelle von 2 1/2 Isis' 3. Aber nur deswegen. 

Man fragt sich am Ende, warum French diesen Stil nicht schon die ganze Zeit verwendet hat und ihren Leser erst so lange mit Banalitäten und gekünstelten Charakteren aufhalten musste. Schade... Für mich leider nicht gelungen. 


Hier kaufen: Ein sicheres Haus.  



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