Mittwoch, 4. September 2013

[Rezension] Helen Brown - Cleo



Als Sam kurz nach seinem neunten Geburtstag überfahren wird und stirbt, bleiben seine Eltern und sein kleiner Bruder Rob verzweifelt zurück. Einige Wochen später wird ein eher hässliches weibliches Katzenjunges bei der Familie, die auf einem unwegsamen Hang am Rande von Wellington, Neuseeland, lebt, abgeliefert. Sam hatte sich das Kätzchen noch vor dem Unfall als Geschenk ausgesucht. Die in Australien lebende Autorin und Journalistin Helen Brown erzählt in dieser literarischen Autobiographie die berührende Geschichte ihrer Familie, die sich mit Hilfe der Katze Cleo nach dem tragischen Unglück zurück ins Leben kämpft.




Rezension:

Helen, Steve, Sam und Rob sind eine glückliche Familie. Sie leben in einem kleinen Cottage in Neuseeland. Alles ist wie immer, doch plötzlich wird das Leben der Familie erschüttert. Sam wird von einem Auto angefahren und verstirbt noch am Unfallort. Für die Familienmitglieder bricht eine Welt zusammen.

Eine Woche nach dem Tod von Sam steht eine Frau mit einer Katze auf dem Arm vor der Tür. Mit der Katze, die sich Sam noch kurz vor seinem Tod ausgesucht hatte. Nur, was sollen sie mit einer Katze? Es sollte Sams Katze sein - sie wollten sie nicht. Als Helen aber merkt, dass Rob beim Anblick der Katze lächelt, gibt sie sich ein Ruck und behält die Katze.
Cleo, eine wunderschöne, schwarze Abessinier bringt nach und nach wieder das Lachen in die Familie und hilft über die schwere Zeit hinweg.


Helen Brown ist mit diesem Buch ein einfühlsamer und mitfühlender Roman gelungen. Man begleitet die Familie vom Tod des Sohnes, über den Einzug von Cleo, die Geburt der Tochter Lydia, der Scheidung von Steve, der Hochzeit von Helen und Phillip, der Geburt der Tochter Katharine bis hin zum Ableben der wundervollen Cleo.
Die Geschichte wird aus der Perspektive der Mutter Helen erzählt und man schließt sie sofort ins Herz. Sie ist eine einfühlsame Mutter, sympathische und manchmal etwas zynische Frau.

Helen Brown hat mich mit diesem Roman mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurückgelassen.
Das Buch ist ein absolutes Muss für Katzenfans und für jene, die es noch werden wollen.


Erst zum Ende hin habe ich bemerkt, dass das Buch autobiographisch ist und die Autorin von ihrem Leben erzählt. Ich freue mich für die Familie, dass sie so eine tolle Katze wie Cleo gefunden haben, die die Familie viele Jahre begleitet hat und helfen konnte, die tiefe Trauer zu überwinden.


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