Montag, 16. September 2013

[Rezension] Nicholas Vega - Demor, Einfach bösartig






Fantasy von ihrer bösen Seite!

100% Bosheit, der Rest Knochen: Als Oberfiesling hat es Lord Demor nicht leicht. Sechshundert Jahre und nie konnte er einen Helden töten. Schuld sind die Gesetze der Fantasie, in denen niedergeschrieben ist, dass das Gute stets triumphiert. Dabei gäbe sich Demor bereits mit der Weltherrschaft zufrieden. Was tun?

Genau! Die Geschichte muss neu geschrieben werden. Gemeinsam mit dem kopflosen Reiter, der Eisernen Jungfrau und einem tollpatschigen Ork rückt er Erzfeind Gabriel Syxpak auf den Blechpanzer, denn der strahlende Recke kennt das Versteck der Gesetze.

Eine phantastische Geschichte für heitere bis bewölkte Stimmung, von epischem Ausmaß und mit vier Bösewichten, die man einfach gut finden muss.


Rezension:

Lord Demor ist ein fieser und unsterblicher Lich und Zauberermeister, der in seinem erhabenen Palast wohnt. Er hat es satt ständig von Pseudo-Helden besiegt zu werden und macht sich auf den Weg, um die Gesetze des Erzählers zu finden, die über den Sieg von Gut und Böse entscheiden und die ihm endlich die Möglichkeit geben, dass er über einen Kampf triumphiert. 

Auf seiner Reise lernt Demor den Ork Bult, den Kopflosen Reiter und die Halbdämonin Dalir kennen, die ihn fortan begleiten. 

Der Weg ist gespickt mit Tücken und Hindernissen und für die 4 Kämpfer wird die Reise beschwerlich und endet in einem riesigen Fiasko. 


Das Cover ist ein echter Hingucker. Die violetten Nebelschwaden um die Gestalt, die wohl Demor darstellen soll, sind eindrucksvoll und passen zur Geschichte. 

Dafür muss ich aber sagen, dass ich mich mit der Bewertung des Buches sehr schwer tue. 
Einerseits mag ich humoristische Fantasy und gepaart mit einem Fiesling als Protagonisten habe ich mir wirklich viel davon versprochen. Leider konnte mich die Story nicht vollends mitreißen. 

Der Anfang war schleppend, zwischendurch gab es vereinzelte spannende und auch weniger spannende Kampfszenen, so dass ich mich nie entscheiden konnte, ob ich mitfiebern will/kann oder nicht. Zwischendurch driftete ich fast vollends ab, da ich nicht mehr mit der Story und den Charakteren verschmelzen konnte. Das Weiterlesen war eher beschwerlich. 

Da der Inhalt der Geschichte ganz klar sagt, dass Demor die Gesetze zum Sinne des Bösen ändern will, hätte ich mir ehrlich gesagt auch gewünscht, dass es so endet. Leider wurde Demor weich und sentimental und bildete Freundschaften mit seinen Begleitern. Prinzipiell finde ich eine solche Wendung super, aber ich habe dennoch bei diesem Buch etwas anderes erwartet. Dadurch konnte ich mit der Story nicht richtig warm werden.

Das Ende ist widerum spannend und mitreißend. Nur die Wendung hätte ich mir anders gewünscht.


Kommentare:

  1. Schade. Das hatte sich so toll angehört

    AntwortenLöschen
  2. Lies doch mal Dämonengold und Dämonenzeit von Stephan Russbült. Da wirst du voll auf deine Kosten kommen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke für den Tipp Beate!
      Dämonengold und die Oger habe ich sogar von Russbült auf meiner WL. :-)

      Löschen

Ich freue mich über eure Kommentare!

Related Posts Plugin for WordPress, Blogger...

Meine aktuellsten Rezensionen