Dienstag, 1. Oktober 2013

[Rezension] D. J. Franzen - Armageddon, Die Suche nach Eden, Die Vergessenen





Einige Zeit vor den Ereignissen, die in Gottes letzte Kinder geschildert wurden, stirbt Martins Freundin in seinen Armen. Als er Hilfe für sie sucht, stellt man fest, dass er gegen das weltweit grassierende Virus offenbar immun ist. Man betäubt und verschleppt ihn, um ihn weiteren Untersuchungen zu unterziehen.
Als Martin erwacht, ist die Welt wie er sie kannte tot, und er ist in einem provisorischen Krankenzimmer eingeschlossen. Auf seiner Flucht findet Martin eine kleine Gruppe behinderter Kinder, die über merkwürdige Fähigkeiten zu verfügen scheinen.
Aber das ist nicht sein größtes Problem.
Der Stadtteil, in dem er mit den Kindern festsitzt, soll offenbar durch thermobare Bomben desinfiziert werden.
Ihnen bleibt nicht viel Zeit. Denn Martin und die Kinder sind für die letzten aktiven Einsatzkräfte ...
... die Vergessenen


Rezension:

Die Seuche hat bereits um sich gegriffen und Martin Martinsen ist besorgt um seine Verlobte Karin, die hohes Fieber bekommen hat. Bald stirbt sie in seinen Armen und er sucht Hilfe, kann nicht glauben, dass auch sie der Seuche erlegen ist. Soldaten nehmen ihm Karin weg und führen ihn in eine notdürftig eingerichtete Krankenstation. Doch, warum muss er Blut spenden und was ist das für ein Zeug, das sie ihm injizieren? Langsam gleitet er in die Bewusstlosigkeit über.

Als er erwacht, liegt er in einem Krankenbett, das Krankenhaus ist verlassen und überall liegen Leichen herum. Was ist geschehen und wo sind all die Menschen?

Plötzlich steht ein Junge vor ihm, der sich als Tom vorstellt. Im Keller des Krankenhauses haben sich weitere Kinder versteckt und Tom führt Martin zu ihnen. Durch eine Funkdurchsage erfahren sie von einer geplanten Sterilisation Kölns. Kann das wirklich sein? Sind sie tatsächlich Vergessene und werden mitsamt Köln ausgelöscht?

Martin beschließt, dass sie fliehen müssen – raus aus der Stadt. Sie finden einen Bus und fahren zur Stadtgrenze. Währenddessen jagen mehrere Explosionen über Köln hinweg und der Bus wird von einer Druckwelle davon geschleudert.

Leider hat es ein Kind nicht überlebt – doch warum kann Martin seine Gedanken lesen, als er ins Totenreich übergeht? Und warum ist da ständig dieses unablässige Knirschen, das er ebenso wie die Kinder hören kann und das angeblich von den wandelnden Toten stammt?

Ganz in der Nähe befindet sich ein Bauernhof und sie machen sich auf den Weg dorthin. Sie treffen auf Sandra, Patrick Stark und die anderen Kinder, die der Leser bereits aus dem ersten Teil kennt.

Gemeinsam beschließen sie nach Nörvenich weiterzuziehen, weil sie dort die Einsatzkräfte vermuten, die verantwortlich für die Sterilisation sind.

___
Der 2. Teil der Armageddon-Reihe ist super gelungen. Martin ist ein sympathischer Charakter und auch mit den mysteriösen Kindern wird man langsam warm. 

Die Erzählweise ist nach wie vor fesselnd und mit teilweise umgangssprachlichen Elementen überaus mitreißend.

Die Geschichte entwickelt sich zunehmend spannender. Wie geht es mit Frank weiter? Wer ist nach wie vor dieser dunkle Mann im schwarzen Anzug? Und wer ist die leuchtende Lichtgestalt, die die Vergessenen beobachtet und sich selbst Luzifer nennt? Kann es wahrhaftig ER sein? Doch warum beschützt er die Vergessenen und was ist sein Plan?

Super, super, super! Spannend bis zum Schluss! Auf geht’s zum 3. Teil!



2. Die Vergessenen
3. Verlorene Hoffnung (Rezi)
4. Babylon
5. Herbst
6. Kaltes Land
7. Winter
8. Terror
9. Odysee


10. Eine neue Ordnung


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