Donnerstag, 10. Oktober 2013

[Rezension] D. J. Franzen - Armageddon, Die Suche nach Eden, Gottes letzte Kinder





Die Apokalypse ist über die Menschheit hereingebrochen.
Die Toten stehen wieder auf und machen Jagd auf die Lebenden.
In dieser Welt versucht Frank zu überleben. Bei seiner Suche nach dringend benötigter Nahrung und Ausrüstung im völlig zerstörten Köln trifft er auf Sandra. Sie ist eine weitere Überlebende des Untergangs, ebenso wie Pfarrer Patrick Stark, ein Mann Gottes, der sich scheinbar in sein Schicksal ergeben hat.Die drei glauben die letzten lebenden Menschen in der toten Stadt zu sein und werden von einem Zombie verfolgt, der schneller, stärker und schlauer ist, als die anderen Untoten.
Doch es haben noch mehr Menschen Armageddon überlebt. Und gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach ...
Gottes letzten Kindern


Rezension:

Frank ist einer der letzten Überlebenden in Köln, während die Stadt beherrscht ist von Zombies. Auf der Suche nach Nahrung trifft er in einer Schule auf eine weitere Überlebende – Sandra. Sie empfangen einen Funkspruch von Kindern, die sich in einer Kirche, umzingelt von Zombies, versteckt halten. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg, um die Kinder zu retten – Gottes letzte Kinder. Unterwegs treffen sie auf den Pfarrer Stark, der sich ihnen anschließt.

Während sich die 3 durch die Straßen Kölns kämpfen, entwickeln sich die Zombies weiter. Sie fangen an bruchstückhafte Erinnerungen zu entwickeln, werden stärker und schneller, indem sie andere Zombies fressen. Unaufhaltsam verfolgt die blutrünstige Meute die 3 Überlebenden und Frank spaltet sich von Sandra und Stark ab, um die Zombies abzulenken. 

Sandra und Stark befreien die Kinder, nichts ahnend, dass in den kleinen Geschöpfen mächtige Kräfte herrschen.

Auch Frank muss erkennen, dass es im Armageddon nicht nur die Zombies gibt und erhält ein Angebot von einem im Anzug gekleideten, merkwürdigen Mann, das er nicht ablehnen kann.

___
Die Story ist spannend und nimmt gerade zum Ende eine ungeahnte Wendung ein, so dass man in jedem Fall weiterlesen möchte. Vor allem interessieren mich die Kinder und ihr Zweck und auch der mysteriöse Mann im Anzug. Faszinierend ist ebenfalls, dass die Zombies mit Intelligenz ausgestattet werden, so dass die Charaktere kein leichtes Spiel haben.

D. J. Franzen hat eine umgangssprachliche Schreibweise, die es einem leicht macht, sich sofort in das Geschehen hineinzufinden.

Die Charaktere sind kühl gestaltet, was ich persönlich schade finde.

Alles in allem ein bekanntes Grundthema mit interessanten und neuen Elementen, dass es sich lohnt weiterzuverfolgen. Ich hoffe allerdings, dass die Personen noch mehr an Tiefe gewinnen.


1. Gottes letzte Kinder
2. Die Vergessenen (Rezi)
3. Verlorene Hoffnung (Rezi)
4. Babylon
5. Herbst
6. Kaltes Land
7. Winter
8. Terror
9. Odysee
10. Eine neue Ordnung


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Kommentare:

  1. Hallo Steffi,

    durch die Blogtour konnte ich mir ja einen guten Eindruck in die umfangreiche Reihe verschaffen. Die ich netterweise sogar dadurch gewonnen habe.

    Den 1.Teil habe ich mittlerweile auch gelesen und muss sagen, schön ekelig wie der Autor das Leben nach der Seuche in Köln beschreibt. Ja so könnte unsere Welt durchaus aussehen. Kompakt und mit unter auch durchaus mit lustigen Einschlag ist es stimmig und unterhaltsam im Schreibstil.

    Einfach auch wenn eklig/gruselig eine schöne Story, die mich gerne auf Zombie &Co bringt.

    Schönen Sonntag und LG..Karin..

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    1. Hallo Karin,

      das freut mich, dass dir die Reihe gefällt. Es ist aber nicht jedermanns Geschmack. So hat eine Teilnehmerin unserer Blogtour sich da durchquälen müssen. Ich persönlich finde es auch super und mag solche Bücher. Blutig und eklig ist gut. *g*

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