Dienstag, 15. Oktober 2013

[Rezension] Jörg Benne - Das Schicksal der Paladine, Verschollen





Bislang dachte Tristan, sein Vater arbeite auf einer Bohrinsel und sei deshalb so selten zuhause. Doch nach einem schweren Unfall seiner Schwester erfährt der Junge, dass sein Vater statt dessen als ein mächtiger Paladin zusammen mit anderen in der durch ein geheimes Tor erreichbaren Welt Nuareth für Recht und Ordnung sorgt. Mit seinen besonderen Kräften ist er die letzte Rettung für seine im Koma liegende Tochter, die die Ärzte aufgegeben haben. Doch seit einigen Tagen sind alle Paladine in Nuareth verschollen, niemand weiß, wohin. Als Sohn eines Paladins soll Tristan nun in die fremde Welt aufbrechen und das Schicksal der Paladine klären, seinen Vater finden und rechtzeitig mit ihm zurückkehren, um seine Schwester zu retten. Eine fantastische Welt voller Abenteuer, fremder Kreaturen und unbekannter Gefahren wartet auf ihn.



Zunächst einmal vielen lieben Dank an Jörg Benne, dass er mir das Printexemplar für die Leserunde zur Verfügung gestellt hat!


Rezension:

Tristan führt ein ganz normales Leben als Teenager. Sein Vater ist sehr oft beruflich unterwegs und Tristan begegnet dem mit Missmut. 
Als seine Schwester Svenja aber durch einen Unfall im Koma liegt, fährt Tristan zur Firma seines Vaters, da seine Mutter behauptet, dass sein Vater der Einzige wäre, der Svenja noch retten könnte. Tristan weiß nicht, was er erwartet hat - aber, dass sein Vater gar nicht auf einer Bohrinsel arbeitet und ihm in einem Brief erklärt wird, dass sein Vater ein Paladin ist und er in einer fremden Welt "Nuareth" ist, hat er nicht erwartet. 

Beunruhigend ist nur, dass sein Vater scheinbar auch verschwunden ist. Für Tristan ist gewiss, dass er nach Nuareth reisen und seinen Vater finden muss, bevor bei Svenja die Maschinen abgestellt werden. 

___
Der Einstieg geht mir etwas zu schnell. Viel zu gelassen reagiert Tristan auf den eigentlichen "Job" seines Vaters und ohne zu hinterfragen, macht er sich auf nach Nuareth. Hier hätte ich mehr Widerstand oder Unsicherheit von Tristan erwartet. 

Die Wesenheiten von Nuareth, wie der Drache Smurk, die Oger, die Vanamiri, die Nekromanten u.a. sind super beschrieben worden, so dass man das Gefühl hat, sie direkt vor Augen stehen zu sehen. 
Das Talent für die Detailtiefe von Herrn Benne findet sich auch in den Charakteren wieder. So empfand ich Martin und Jessica als überaus starke Persönlichkeiten und auch alle anderen hatten, wie im wahren Leben, ihre eigenen Wesenszüge. 
Herr Benne versteht es gut, Schauplätze eines Kampfes authentisch darzustellen und eine Spannung aufzubauen und zu halten. 
Zwischendurch gibt es ein paar Etappen, die eher eintönig anmuten, aber gerade mit dem Ende hat Herr Benne gezeigt, was in ihm steckt. 

Man reist mit dem Autor nicht einfach nur in eine fremde Welt, sondern entdeckt dort all die Facetten, die diese Welt ausmachen - positive als auch negative. 

Das Ende ist offen und lässt sehr viele Fragen im Raum stehen. Da ich die Schreibweise zwar gut finde, aber mir das Thema einfach nicht liegt, werde ich zunächst erst einmal nicht den 2. Teil lesen. Vielleicht irgendwann mal, wenn ich wieder mehr Zeit habe. ;-)

1. Das Schicksal der Paladine, Verschollen 
2. Das Schicksal der Paladine, Gejagt 
3. Das Schicksal der Paladine, Gestrandet





1 Kommentar:

  1. Hallo und guten Morgen,

    scheint eine interessante Geschichte zwischen realer Welt und Fantasy angesiedelt zu sein. Nur der Preis macht mir etwas magendrücken. Werde ich mir, aber gerne mal vormerken.

    LG..Karin..

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