Mittwoch, 6. November 2013

[Rezension] André Wegmann - INFAM, Die Nacht hat tausend Augen




INFAM - Die Nacht hat tausend Augen

Es könnte alles so perfekt sein. Sarah, Studentin aus Dover im US-Bundesstaat Delaware, ist frisch verliebt und kann auch noch, zusammen mit ihrer Freundin Denise, einen Job als Babysitter unweit der Stadt ergattern. Die beiden jungen Frauen freuen sich auf die gemeinsame Arbeit und der Vater des Kindes macht einen freundlichen, lockeren und charmanten Eindruck. Doch schon bald, nachdem die beiden Frauen alleine sind, geschehen merkwürdige Dinge im Haus. Schnell ist klar, dass außer ihnen und dem 4-jährigen Sid noch jemand auf dem abgelegenen Anwesen sein muss. Jemand, der Hunger hat und nach ihrem Fleisch und Blut giert. Der Abend verwandelt sich in einen Albtraum und in einen brutalen Kampf um das nackte Überleben. 


Zunächst einmal vielen lieben Dank an den Autor André Wegmann, dass ich an der Leserunde bei LovelyBooks teilnehmen durfte und ein Exemplar zur Verfügung gestellt bekommen habe! 


Rezension: 

Sarah und Denise, ein lesbisches Pärchen, bewerben sich auf eine Babysitter-Stelle bei Richard Ashmore. Wie das Glück es will, bekommen beide die Stelle und treten gemeinsam ihren ersten Tag als Babysitter an. 
Kaum angekommen, ereignen sich die ersten merkwürdigen Vorfälle und schnell wird klar, dass nichts ist, wie es scheint. 

___
Das Cover ist absolut beeindruckend. Es stiert einem ein Auge entgegen, das pures Entsetzen ausstrahlt. Man fragt sich, was sieht dieses Auge? - man erkennt in der Pupille nur einen menschlichen Schemen. Doppelt passend ist das Cover außerdem wegen dem Untertitel "Die Nacht hat tausend Augen". Wer das Buch gelesen hat, versteht dann auch den Sinn dahinter. 

Der Beginn der Story ist recht seicht im Vergleich zur weiteren Entwicklung, was aber absolut nicht negativ zu werten ist. Schließlich soll man ja die Protagonistinnen Sarah und Denise kennen lernen. 

Ziemlich schnell kommt Herr Wegmann aber zum Eingemachten und setzt immer einen Knaller an den nächsten, so dass man als Leser keine Luft zum Durchatmen hat. 

Der Autor beschönigt nichts, sondern konfrontiert den Leser mit einem ausgemachten Entsetzen und einer Brutalität, die schier unmenschlich erscheint. Dabei zeigt er einem, fast wie beiläufig, die dunklen Facetten der Menschlichkeit auf. 

André Wegmann ist mit dieser Geschichte ein wahres Horrormeisterwerk gelungen, das man sich auch gut und gern als Film vorstellen kann. 

Dieses Buch ist nichts für zart Besaitete - daher kommt an dieser Stelle eine klare Warnung von mir. ;-) 


Fazit: 
Irre Wendungen, knisternde Sexszenen, Brutalität in ihrer reinsten Form - das ist André Wegmann.





1 Kommentar:

  1. Hallo Liti,

    hey, da macht mir das Cover schon angst....und ich habe noch nicht mal Deinen Beitrag dazu gelesen.

    LG..Karin..

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Ich freue mich über eure Kommentare!

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