Sonntag, 8. Dezember 2013

[Rezension] Ethan Cross - Ich bin die Nacht


Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin das, was man gemeinhin einen Serienkiller nennt. Doch ich töte nicht wahllos, und jedes meiner Opfer bekommt eine faire Chance, denn ich fordere es zu einem Spiel heraus. Wer gewinnt, überlebt. Ich habe noch nie verloren. Die meisten Menschen werden mich verabscheuen. Einige, die mir ähnlich sind, werden mich verehren. Aber alle, alle werden sich an mich erinnern. Mein Name ist Francis Ackerman junior. Ich bin die Nacht, und ich möchte ein Spiel mit Ihnen spielen.


Rezension: 

Francis Ackerman junior ist einer der meistgefürchtesten Serienkiller in den USA. Mit seinen Opfern spielt er gern Spiele. Er ist unberechenbar. 

Marcus Williams ist gerade frisch auf der Farm eingezogen, die ihm seine Tante vererbt hat. Er lernt Maggie, die Tochter des Sheriffs, kennen und muss sofort bei ihr seine Beschützer-Fähigkeiten bei einem nächtlichen Angriff von Raufbolden unter Beweis stellen. Als Maggie Marcus seine Nachbarin Maureen vorstellen will, geraten sie mitten in ein Massaker. Die Grausamkeit der Tat lässt den Mörder vermuten: Francis Ackerman. 
Die Ereignisse überschlagen sich und alles läuft auf einen Showdown zwischen Marcus und Ackerman hinaus. Kann Marcus es mit ihm aufnehmen und sein schwarzes Inneres nach außen kehren? 
Doch Ackerman ist nicht der einzige, mit dem Marcus es aufnehmen muss... 

___
Das Cover ist recht einfach in einem Dunkelblau, Schwarz gehalten. Es stellt die Dunkelheit der Nacht dar. Die Dunkelheit, die Ackerman in sich trägt. 

Vor "Ich bin die Nacht" hatte ich das Prequel "Racheopfer" von Ethan Cross gelesen. Diese Vorgeschichte zu Ackerman jr. hat mich überzeugt, die Hauptgeschichte zu lesen. Leider war in "Ich bin die Nacht" aber nicht Ackerman der Hauptprotagonist, so wie der Klappentext es vermuten lässt, sondern Marcus. Von Ackerman bekam man ab und zu und manchmal sogar nur am Rande etwas mit. 
Die Person Ackerman ist so interessant, dass ich mir hier mehr von ihm gewünscht hätte. 

Auffällig war für mich die Schreibweise von Cross. Sie ist zwar sehr detailreich und man kann sich alles super vorstellen, aber sehr oft hatte ich das Gefühl, dass das Buch ein Drehbuch für eine kommende Verfilmung ist. Allerdings für keinen Film, den ich sehen möchte. Die vielen Actionszenen waren mehrfach total überdreht, teilweise unrealistisch und Marcus war immer der Übermann, der Held und Retter. Irgendwie störte mich das etwas. An Marcus fehlte mir, dass er nach und nach in seine Rolle hinein wächst. Er war schon von Anfang total glatt, heroisch und stark. 

Die erste unerwartete Wendung in der Geschichte war für mich auch sehr filmtypisch, aber ok. Zum Ende kommt aber noch eine Wendung - die Wendung in der Wendung sozusagen - bei der ich den Kopf schütteln musste. DAS ist nun wirklich zu weit hergeholt. 

Das Ende ist offen, so dass zu vermuten ist, dass Cross noch eine Fortsetzung hinterher schiebt. Diese werde ich vermutlich sogar lesen, da es sicher wieder um Ackerman handeln wird. Ackerman selbst war für mich ein sehr faszinierender Charakter. 

Ich kann mich leider immer nur etwas wage ausdrücken, damit ich nicht zu viel für zukünftige Leser vorweg nehme. 

Fazit: 
Wer Ethan Cross liest, muss darauf gefasst sein, sich wie in einem überdrehten Actionfilm zu fühlen. Zu überladen, ein großer Alleskönner als Held und eine teilweise unrealistische Handlung.

Rezension zum Prequel





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