Montag, 23. Dezember 2013

[Rezension] Katja Piel - Kuss der Wölfin, Die Suche




«Was wäre, wenn dich nur dein Feind retten könnte?»

400 Jahre konnte Anna sich erfolgreich vor einem rachsüchtigen Wolfsrudel verstecken, doch ein folgenschwerer Fehler bringt nicht nur sie in Gefahr.

Marcus hat Alexa in seiner Gewalt, ob das allerdings ihr Tod bedeutet, oder eine weitreichende Katastrophe abgewendet werden kann, liegt jetzt in den Händen eines Werwolfs ....

Vielen lieben Dank an Katja für die Möglichkeit, ihr Buch schon vor Veröffentlichung zu lesen und an der gemeinsamen Leserunden teilnehmen zu dürfen. Ich habe mich sehr darüber gefreut. :-)


Rezension: 
Alexa ist in der Gewalt von Marcus. Anna, Sam, Adam, Jo und Andreas haben keinen Hinweis auf das Versteck. 
Adam weiß, wie er Marcus locken kann und liefert ihm hinter dem Rücken der Anderen einen mächtigen Ring - den Ring der Venatio, der Jäger der Werwölfe. So gelingt es ihm, Alexa zu befreien. Doch dieser Ring in den Händen einer bösen Seele wird schreckliches anrichten. 

___
Das Cover zeigt ein Frauengesicht - vermutlich das Gesicht von Anna der Gestaltwandlerin. Im Hintergrund sieht man den Big Ben. Da die Story vorwiegend in London spielt, ist dies passend gewählt. Die Farben des Covers finde ich ansprechend - besonders die grünen Augen von Anna sind hypnotisierend.

Katja Piels Schreibweise ist mir bereits durch den ersten Teil "Kuss der Wölfin - Die Ankunft" bekannt. Sie ist nach wie vor fesselnd und flüssig. 

In diesem Teil kommen viele Charaktere vor, wobei auf Adam und Alexa dieses Mal besonderes Augenmerk gelegt wird. Katja verwendet Rückblenden aus dem Vorleben Adams, damit der Leser sich ein besseres Bild von ihm machen kann. Diese Fahrten in die Vergangenheit fand ich sehr hilfreich und aufschlussreich. Adam, der im ersten Teil eher eine Nebenrolle hatte, wird hier genauer beleuchtet und sein Wesen kann so besser verstanden werden. 

Katja spickt ihre Geschichte mit einigen Erotikszenen, die mir gut gefallen haben. Sie scheut auch nicht davor zurück, auch genauer auf die Liebe von Mann zu Mann einzugehen. Die erotischen Abschnitte sind atemraubend und anregend. 

Vom Anfang bis ca. zum Mittelteil konnte ich nicht zu 100% mitgerissen werden - 
der gewisse, von Katja bekannte Pepp, blieb aus. Dieser kam aber ab dem Mittelteil und hielt bis zum Ende durch. Mir fehlte am Anfang die Fixierung auf eine Figur oder Personengruppe - es waren mir einfach zu viele, die irgendeine, aber keine bestimmte, Rolle spielten. Als dann aber klar wurde, dass der 2. Teil Alexa und Adam zugeordnet werden kann, fiel mir das Lesen wieder leichter. 

Das Ende kam dann so abrupt, dass ich richtig überrascht war, dass dieser Teil schon vorbei ist. Am liebsten hätte ich noch weiter gelesen. 

Fazit: 
Nach Anfangsschwierigkeiten kam die Story ordentlich in Fahrt und Katja Piel enttäuschte nicht - so wie man es von ihr gewohnt ist. :-)


1.) Kuss der Wölfin, Die Ankunft (Rezension hier)
2.) Kuss der Wölfin, Die Suche





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