Freitag, 17. Januar 2014

[Rezension] Oliver Haindl - Desert Heaven




Über Nacht verwandelt sich der verschlafene Wüstenort Desert Heaven in eine Geisterstadt. Was ist geschehen? Tina, Cindy, Tom und T-Rex, die einzigen Überlebenden, versuchen, die Ursache für die schrecklichen Geschehnisse zu ergründen. Bald stellt sich heraus, dass ein fehlgeschlagener Versuch in einem nahen Teilchenbeschleuniger eine globale Katastrophe ausgelöst hat. Zusammen mit dem Projektleiter der Einrichtung planen sie einen erneuten Versuch, in der Hoffnung, damit die furchtbaren Folgen rückgängig machen zu können. Doch sie haben ihre Rechnung ohne die außer Kontrolle geratene Natur sowie die Sicherheitsmechanismen der US-Regierung gemacht und müssen in einem ungleichen Duell bestehen.

Zunächst einmal vielen Dank an Oliver Haindl, dass ich die Möglichkeit bekommen habe, an seiner Leserunde teilzunehmen. 


Rezension: 

In einem geheimen Versuchslabor in Desert Heaven wird bei einem Experiment mit dem Teilchenbeschleuniger eine Katastrophe ausgelöst. Plötzlich wird es dunkel, die Menschen fallen reihenweise tot um, es wird immer kälter und schneit ununterbrochen. Nur ein paar Überlebende finden sich und versuchen mit Hilfe von Andy, einem Wissenschaftler aus der besagten Firma, das Experiment zu wiederholen, um die Katastrophe umzukehren. 

___ 
Das Cover zeigt das Ortsschild von "Desert Heaven" und im Hintergrund eine gewaltige Explosion. Hier wird genau der Moment abgebildet, als das Experiment mit dem Teilchenbeschleuniger schief geht und eine riesige Explosion verursacht wird. Als ich den Inhalt des Buches noch nicht kannte, erinnerte mich das Cover eher an einen Agententhriller. Im Laden hätte ich jedenfalls nicht danach gegriffen. 

Die Hauptcharaktere Andy, Cindy, Tina, Tom und T-Rex sind allesamt auf ihre Art und Weise sympathisch. Im mittleren Teil des Buches verlieren sie etwas an Farbe und es fällt schwer, sich noch mit ihnen zu identifizieren. Dies ist sicherlich den vielen technischen und physikalischen Erklärungen in diesen Abschnitten geschuldet. Nach und nach wird man als Leser wieder warm mit den Figuren und am Ende merkt man von dem kurzen Einschnitt gar nichts mehr. Es ist sowieso gar nicht so einfach bei so vielen Hauptcharakteren noch eine gewisse Stimmung in jeder einzelnen Person deutlich zu machen. 

Oliver Haindl hat eine angenehme Schreibweise, wodurch man der Geschichte gut folgen kann. 

Das Thema ist für mich sehr interessant und meiner Meinung nach ist das tatsächliche Eintreten einer solchen Katastrophe gar nicht so unwahrscheinlich. Auch die physikalischen Erklärungen von Herrn Haindl wirkten für mich schlüssig und logisch, so dass man auch als Laie etwas verstehen konnte. Herr Haindl hat sich sicherlich gut darüber informiert. 

Das Ende war etwas anders, als ich erwartet hatte, aber gerade das macht meines Erachtens auch einen gewissen Teil eines spannenden Endes aus. 

Fazit: Ein beunruhigendes Szenario mit gut ausgearbeiteten Informationen und vielschichtigen Charakteren.


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