Dienstag, 28. Oktober 2014

[Rezension] Felix A. Münter - The Rising, Neue Hoffnung

"Sie siedelten sich irgendwo in den Weiten der entvölkerten, wilden Landstriche an und versuchten, den Gefahren der neuen Welt zu trotzen. Doch die Welt DANACH konnte kein friedlicher Ort sein. Denn die Menschheit hatte überlebt."

"Aus den Ruinen der Welt erhebt sich eine neue Kraft!“ Die Zivilisation, wie wir sie kennen, liegt in dunkler Vergangenheit. Jahrzehnte nach dem weltweiten Kollaps gelangt eine kleine Gruppe Überlebender in den Besitz eines Fragments aus der alten Welt - Datenspeichern, deren Informationen von unschätzbarem Wert zu sein scheinen. Es dauert nicht lange, bis die Überlebenden erkennen, welche Möglichkeiten das Relikt liefert. Ein Neubeginn für die Menschheit ist zum Greifen nah. Doch auch andere wollen das Relikt für sich nutzen. Eine mörderische Hetzjagd beginnt …


Eigene Inhaltswiedergabe

Die Welt, wie wir sie kennen, ist zusammengebrochen. Niemand weiß mehr, wie der Zusammenbruch entstanden ist, was ihn ausgelöst hat. Über 40 Jahre später begleiten wir Eris, Sal, Perry und Tylor durch die Welt DANACH. Sie schlagen sich als Söldner durch oder überfallen Karawanen, auf der Suche nach Medikamenten oder Waffen. Als sie auf die Karawane von Thomas stoßen und in den Besitz eines Datenspeichers kommen, wird nichts mehr so sein wie früher und die Vier werden sich auf eine gefährliche und abenteuerliche Reise begeben müssen. 

Das Cover

Das Cover finde ich richtig gut und auch beängstigend. Ein furcht einflößender Typ mit Gewehr und Gasmaske - da lässt die Fantasie schon so einiges für das Buch erahnen. Im Hintergrund sieht man Ruinen und Trümmer - eine verfallene Welt. Das Bild wirkt gezeichnet und etwas comic-artig.


Die Story

Der Autor Felix A. Münter entführt uns in eine Welt, die nach einer großen Katastrophe ohne Technik und Fortschritt auskommen muss. Die Story kommt vollständig ohne blutrünstige Zombies aus, denn die Menschen sind Monster genug, wenn sie um Essen und Medikamente kämpfen müssen.
Anfangs hatte ich ein paar Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden und es wollte sich nicht so recht die richtige Spannung bei mir einstellen. Vermutlich habe ich mir anhand des Klappentextes etwas anderes vorgestellt. Man sollte sich daher unvoreingenommen darauf einlassen.


Die Charaktere

Das Vierer-Gespann, das der Leser in diesem ersten Teil begleitet, besteht aus Eris, dem stillen Anführer, Sal, der toughen Frau, Perry, dem ältesten und Tylor dem jüngsten der Gruppe. Jedem kommen in dieser Gruppe Aufgaben zu, damit die Vier draußen in der Welt überleben können. 
Eris ist ein ruhiger Zeitgenosse, versteht es aber auch, sich in dieser Welt zu behaupten. Er legt viel Wert darauf, keine unnötige Gewalt anzuwenden und besitzt die richtige Portion Herz.
Sal ist impulsiv und man lernt sie eher mit harter Schale kennen. Ob in ihr auch ein weicher Kern steckt, lässt sich nur manchmal beim Verhältnis zu Eris erahnen. Sie ist ein wertvolles Mitglied in der Gruppe, da sie nachts hervorragend sehen und super mit Waffen umgehen kann.
Perry wirkt anfangs etwas mürrisch, aber nach und nach merkt man, dass dies nur Fassade ist. Er beschwert sich häufig über die rauen Zeiten draußen, aber eigentlich ist es genau das, was ihm gefällt. Das harte Leben. Perry ist mir am sympathischsten von allen. 
Tylor ist der Neffe von Perry und noch ein Jüngling. Er hat noch nicht so viel Erfahrung als Söldner und muss sich häufig zu seinem Unmut von den anderen belehren lassen. Er ist äußerst wissbegierig und saugt jede Information von der Zeit DAVOR in sich auf.


Der Schreibstil

Das Buch liest sich äußerst flüssig und Herr Münter versteht es, das Geschehen logisch, mit einer geraden Erzählstruktur vor dem Auge des Lesers ablaufen zu lassen.
Die Welt DANACH ist sehr gut beschrieben und man kann sich alles genau vorstellen. Auch die Kampfszenen sind sehr detailliert und gut ausgearbeitet.


Das Ende

Da es noch einen weiteren Band gibt, wurde das Ende natürlich offen gelassen. Als Leser hat man bis hierhin aber schon so einiges Hilfreiches erfahren und ist nun gespannt auf den weiteren Verlauf.


Fazit

Eine angenehm fließende Erzählweise, mit gut ausgearbeiteten Schauplätzen und einem neugierig machenden Ende.


1. The Rising - Neue Hoffnung
2. The Rising 2 - Das Gefecht => Rezension




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