Samstag, 22. Februar 2014

[Gewinnspiel] 3000 Besucher - Das muss gefeiert werden!

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Da mein Blog bald den 3.000sten Besucher verzeichnet, dachte ich mir, dass ich für euch zum Dank mal wieder ein Gewinnspiel starte!


Los geht's, wenn die 3.000er-Marke erreicht ist.


Könnt ihr bis dahin etwas tun? Ja! 
3d_0.gif von 123gif.de3d_0.gif von 123gif.deIm linken oberen Bereich meines Blogs findet ihr eine Umfrage. Dort könnt ihr auswählen, welches Buch/Hörbuch ihr beim baldigen Gewinnspiel gewinnen wollt (Mehrauswahl ist natürlich möglich). Die am meisten gewählten Bücher nehmen am Gewinnspiel teil. Wie viele es werden, kann ich noch nicht sagen. Das entscheide ich anhand der Wahl. :-) Das heißt, drückt die Daumen, dass möglichst viele auch die selbe Wahl wir ihr treffen.

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Wenn das Gewinnspiel startet, könnt ihr natürlich wieder für euer Lieblingsbuch (oder eure Lieblingsbücher) antreten.



Na dann, auf die Plätze, fertig, los!!!



Freitag, 21. Februar 2014

[Rezension] Rachel Ward - Drowning, Tödliches Element




Er kommt zu sich. Ein Tropfen trifft sein linkes Auge. Dann schießt Regen aus dem grauen Himmel. Er dreht den Kopf zur Seite, spuckt Schlamm und Kies aus, entdeckt ein Gesicht, wenige Meter entfernt. Haare kleben wie dünne Schlangen auf der Stirn. Aus dem Mundwinkel rinnt Wasser. Bleiche Haut, dreckverschmiert, geschlossene Augen. Es ist sein eigenes Gesicht! Als Carl aufwacht, ist Rob tot. Doch Carl kann sich an nichts erinnern. Nicht, wie sein Bruder ertrunken ist, oder warum sie an dem See waren und auch nicht, weshalb Neisha, die offensichtlich bei ihnen war, Todesangst vor ihm hat. Er weiß nur, dass er herausfinden muss, was passiert ist. Bevor vollendet wird, was an jenem Tag begann.


Rezension:

Carl wird aus dem See gerettet. Neben ihm ein Leichensack, der gerade geschlossen wird. Darin: Sein Bruder Rob. Bloß, was ist geschehen? 
Nur langsam kehren die Erinnungsstücke in Carls Gedächtnis zurück. Auch Neisha, die ebenfalls fast im See ertrunken wäre, hilft ihm Antworten zu finden. 
Doch was stimmt nicht mit Carl? Warum sieht er überall seinen toten Bruder Rob? Sind es Gewissensbisse, weil er sich schuldig für Robs Tot fühlt oder ist die geisterhafte Erscheinung wirklich da? Eine Erscheinung aus dem Jenseits, die zu Ende bringen will, was sie damals im See nicht geschafft hat. 

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Das Cover ist schlicht gehalten. Es zeigt dunkles Wasser - das Hauptelement dieser Geschichte. Der Titel "Drowning" versinkt etwas im Wasser, was dem Cover eine zusätzliche Unheimlichkeit verleiht. 

Der Hauptprotagonist ist Carl Adams. Durch den Vorfall im See hat er sein Gedächtnis verloren und nur langsam kehrt die Erinnerung an den schrecklichen Tag zurück. Stück für Stück kommt er der Lösung näher. Dabei hilft ihm auch Neisha, in die er unsterblich verliebt ist und die eigentlich Robs Freundin war. 
Außerdem sieht er überall seinen toten Bruder - Rob verfolgt ihn auf Schritt und Tritt, flüstert ihm zu, droht ihm. Er versucht zu ergründen, was Rob von ihm will und stößt dabei an seine psychischen Grenzen. Und immer wieder wird er mit Wasser konfrontiert. Es ist überall und raubt ihm den letzten Nerv. 

Rachel Ward schreibt in der ersten Person. Sie verwendet häufig kurze Sätze, die die Unsicherheit von Carl super unterstreichen. Man kann dem Geschehen durch ihre Schreibweise gut folgen. 

Die Autorin schafft es, mit stilistischen Elementen, die Angst vor dem Wasser zu schüren und eine bedrückende Atmosphäre zu erzeugen. 
Auch das Erscheinen des toten Bruders Rob erweckt im Leser eine Gänsehaut, weil man sich immer fragt: Ist er wirklich da oder bildet sich Carl alles nur ein, weil er sich schuldig fühlt? 

Auf den letzten paar Seiten steigt die Spannung noch einmal und das Element Wasser nimmt den Leser vollständig ein. Das Ende ist wundervoll und hat mir gut gefallen. 

Fazit: Eine mystische Geschichte über die Ängste eines Teenagers und den Kampf mit ihnen, um sich und seine große Liebe zu retten.


Donnerstag, 13. Februar 2014

[Rezension] Birgit Gürtler - Die Forschenden





Mit Hilfe geheimer Dokumente gelingt es der Übersetzerin Ariane Hees eine fremdartige Sprache, die sie im Radio per Zufall mitgehört hat, zu übersetzen. Sie ahnt nicht, dass sie damit ihr Leben aufs Spiel setzt, denn kurz darauf entgeht sie nur knapp einem Mordanschlag. Auf der Suche nach Antworten trifft sie den Virologen Patrick. Die Spur führt zu einer seit Jahrtausenden unbemerkt auf der Erde existierenden Spezies, die der Menschheit nicht wohlgesonnen ist. Ariane und Patrick stehen vor einer schier unlösbaren Aufgabe, denn keiner schenkt ihnen Glauben und sie sind allein im Kampf gegen einen uneinschätzbaren Feind.


Rezension:

Arianes Freundin hat in ihrer Bar ein Paket von einem Fremden angenommen, das eigentlich an die Polizei ausgeliefert werde soll. Da sich die Polizei aber nicht dafür interessiert, nimmt Ariane dieses Paket mit zu sich nach Hause, öffnet es und findet Parallelen zu ihren eigenen Entdeckungen. Sie hört nämlich auf einer bestimmten Frequenz im Radio merkwürdige überirdische Stimmen. 
Leider vertraut sie sich ausgerechnet dem Falschen an und landet bald in den Fängen "der Forschenden". 

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Das Cover zeigt eine DNA-Helix und darüber ein merkwürdiges Symbol in schwarz. Da "Die Forschenden" Experimente mit Menschen machen, passt hier der DNA-Strang. Was allerdings dieses Symbol bedeutet, kann ich mir nicht erklären. Auch im Buch findet es keine Erwähnung. 

In der Geschichte gibt es 3 wichtige Protagonisten: Ariane, Patrick (der Fremde, dessen Paket Ariane annimmt) und Tom (Patricks Freund). Ziemlich schnell kreuzen sich deren Wegen und sie stellen sich gemeinsam dem Kampf gegen die unbekannten Wesen. Leider sind die Charaktere sehr schwach gezeichnet. Man fühlt keine Emotionen und kann sich nicht in sie hineinversetzen. Ich vermute allerdings, dass dies der Kürze des Buches (160 Seiten) geschuldet ist. 
Zwischen Ariane und Patrick entwickelt sich eine Art Romanze, die für den Leser allerdings auch nicht richtig spürbar wird. Auch ohne den Versuch, die beiden Protagonisten "miteinander zu verkuppeln" wäre die Story gut ausgekommen. 

Die Schreibweise von Frau Gürtler ist verständlich und flüssig. Leider konnte Frau Gürtler aber dennoch nicht die richtige Spannung bei mir aufbauen. Gern hätte ich mich doch etwas vor den Aliens gefürchtet. 

Da das Thema "Außerirdische" so oft in Film und Buch behandelt wurde, war meine Erwartung auf "etwas Neues" natürlich sehr hoch. Bedauerlicherweise wurde diese Geschichte meinen Erwartungen nicht gerecht. Es geht um Entführungen, Experimente und den Kampf von ein paar Menschen gegen die Aliens. Daran ist nichts Besonderes oder Neuartiges. 

Leider konnte mich auch das Ende nicht überzeugen. Es wirkte konstruiert und nicht gut durchdacht. Das ist aber nur meine subjektive Meinung. 
Auch hätten der Geschichte ein paar Seiten mehr nicht geschadet. Eventuell wäre es dann sogar überzeugender. 

Fazit: 
Fehlender Spannungsaufbau, eine erzwungene Lovestory, fade Aliens und keine neuen außerirdischen Elemente. Leider nicht überzeugend.


Hier kaufen: Die Forschenden  



Dienstag, 4. Februar 2014

[Rezension] Stephanie Linnhe - Nicht menschlich Inc.





Endlich ein neuer Job! Was ein Anlass zur Freude sein sollte, bereitet Nala di Lorenzo Kopfzerbrechen. Von einer Firma namens Adamant Bunch Marketing hat sie noch nie gehört, geschweige denn hat sie sich dort beworben. Man will sie an einer verlassenen Straßenecke abholen … Trotz aller Bedenken wartet sie am Montagmorgen am verabredeten Treffpunkt. Ihr Herz schlägt schneller, als Desmond auftaucht. Ihr neuer Kollege ist nicht nur unverschämt attraktiv, sondern führt sie auch noch durch ein rot schimmerndes Portal. Nala findet sich in der Parallelwelt LaBrock wieder. Ehe sie sich von dem Schock erholen kann, nimmt ihre Arbeit sie völlig in Beschlag. Sie soll überprüfen, ob die Krankmeldungen echt sind. Gar nicht so einfach, wenn kaum jemand ein Mensch zu sein scheint – oder das Verschwinden einer Person so viele Fragen aufwirft, dass sie denen einfach nachgehen muss. Anvertrauen kann sie sich nur Desmond. Oder etwa nicht? Schnell wird klar: Auf keinen Fall sollte sie sich hier in Dinge einmischen, die sie nichts angehen, oder sich gar verlieben …


Rezension: 


Nala di Lorenzo ist arbeitslos und sucht verzweifelt nach einem Job. Da kommt ihr das Angebot zu einem Vorstellungsgespräch von einer Firma namens Adamant Bunch Marketing gerade recht. Sie wundert sich zwar über das Angebot, da sie sich dort gar nicht beworben hat, ist aber so verzweifelt, dass sie zum Vorstellungsgespräch geht. Nala hat natürlich nicht damit gerechnet, dass sie durch ein Portal zur "anderen Seite" muss und findet sich in LaBrock wieder. Obwohl ihr zukünftiger Chef ein Troll und die Abteilungsleiterin ein Unterteufel ist, tritt sie die Stelle an. Unter anderem natürlich wegen dem attraktiven Desmond, der als Hausmeister in der Firma tätig ist. 

Schnell stellen sie nicht nur die Sonderheiten der anderen Welt, sondern auch die Erledigung ihres Jobs auf eine harte Probe.



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Das Cover ist überwiegend in Rot gehalten und zeigt ein hypnotisches Augenpaar. Da in dem Buch häufig von den faszinierenden Augen von Desmond die Rede ist, vermute ich, dass es wohl seine sind. Ansonsten sagt das Cover über die andere Welt nichts aus. 


Die Hauptprotagonistin ist Nala di Lorenzo. Sie ist unglaublich tollpatschig und naiv, aber dennoch auf ihre Art und Weise liebenswert. Stellenweise haben mich außerdem ihre Gedankengänge zum Lachen gebracht; zumindest, wenn sie nicht gerade wieder in einer scheinbar ausweglosen Situation feststeckte. Zum Ende nervte mich ihre blauäugige Art sogar schon etwas, was mir ein wenig den Lesespaß nahm. 


Nala verliebt sich in Desmond, den starken, fürsorglichen und überaus gut aussehenden Hausmeister von Adamant Bunch. Desmond hat eine Art Beschützerrolle, die bei Nala auch durchaus notwendig ist. Aber auch hier ist Nala wieder überaus blauäugig und übersieht wichtige Details. 

Die weiteren Charaktere sind, schon allein wegen ihrer Andersartigkeit, interessant. 

Der Schreibstil von Frau Linnhe ist ansprechend und angenehm. Besonders gefallen haben mir die humorvollen Passagen und die ironischen bis sarkastischen Bemerkungen. 

Die Thematik mit der Reise in eine andere Welt wird häufig in Büchern und Filmen verwendet, aber das Buch wandelt die ganze Thematik noch etwas ab: Eine Arbeitssuchende landet mit einem neuen Job in einer für sie fremden Welt. 

Das Ende hat Frau Linnhe scheinbar mit Absicht etwas offen gelassen, so dass hier jederzeit die Möglichkeit zu einem 2. Teil besteht. 

Fazit: Eine in der Art noch nicht dagewesene Story mit einer tollpatschigen, aber liebenswerten Hauptprotagonistin, genügend Fettnäpfchen zum Hineintreten und skurrilen Charakteren.




Band 1: Nicht menschlich Inc.
Band 2: Vor allem verhängnisvoll Inc. ->
 Rezension

Hier kaufen: Nicht menschlich Inc  



[Challenge] 1. Monat Statistik 3-Farben-Challenge


So, ihr Lieben! Der erste Monat ist rum und einige von euch haben schon ganz fleißig bunte Bücher gelesen.

Hier ist das bisherige Ranking:

Platz 1:                         15 Punkte für Claudes Schatzkiste (3 Bücher folgen noch)

Platz 2:                         4 Punkte für Lu's Buchgeflüster (Das 3. Buch zählt leider nicht, da Pink keine Regenbogenfarbe ist)

Platz 3:                         2 Punkte für Elena (Bei "City of Ashes" nur 1 Punkt, da Braun keine Regenbogenfarbe ist)

Platz 4:                         1 Punkt für Mein Lesetagebuch (Bitte noch die Rezension verlinken)
                                      1 Punkt für mich

Platz 5:                         0 Punkte für Maggys Buchblog, Funneswelt, Schneckchens Bücherwelt und Bücherwahn


Na dann, auf ein frohes Weiterlesen und viel Erfolg euch! Eure Litis


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