Sonntag, 23. März 2014

[Leserunde] Craig DiLouie, Stephen Knight und Joe McKinney - Retreat: Pandemie


Dieses Mal nehme ich wieder an einer Leserunde für einen tollen Zombie-Horror teil.



Als eine neuartige Krankheit die Bürger von Boston in sadistische, lachende Killer verwandelt, kämpft ein Infanterie Bataillon darum, die Ordnung in der Stadt wiederherzustellen. Doch als die Zahl der Infizierten wächst, verliert das Bataillon die Kontrolle. Die Soldaten kämpfen ums nackte Überleben. Dabei sind sie gezwungen, die Menschen zu töten, deren Schutz sie einst unter Eid beschworen haben. 
Während des aussichtslosen Kampfes empfängt das verlorene Bataillon die hoffnungsvolle Nachricht, Florida sei von den Infizierten gesäubert worden und die Army habe dort Stellung bezogen. Für Kommandant Harry Lee ist klar: Nur, wenn er seine Männer dorthin schaffen kann, besteht Aussicht auf Rettung. Aber dafür müssen die Soldaten Hunderte Meilen zurücklegen. Ein Weg durch ein Land, das von einem furchtlosen, übermächtigen und gnadenlosen Feind in ein Schlachtfeld verwandelt worden ist.


Uiuiui, das klingt spannend. Darauf freue ich mich schon!



Dienstag, 18. März 2014

[Rezension] Jeyn Roberts - Dark Inside




Aries kämpft sich nach einem Erdbeben durch zerstörte Straßen. Clementine überlebt als Einzige ein Blutbad in der Gemeindehalle. Mason verliert all seine Freunde bei einem Bombenanschlag. Michael entkommt nur knapp dem Amoklauf zweier Polizisten. Vier Jugendliche kämpfen in einer postapokalyptischen Welt um ihr Überleben. Sie können niemandem trauen. Nicht einmal sich selbst. Erdbeben verwüsten ganze Kontinente, zerstören Städte und Häuser. Doch etwas regt sich, was tausendmal schlimmer ist: eine dunkle Kraft, die Menschen in rasende Bestien verwandelt. Wer nicht befallen wird, kämpft um sein Leben. Keiner kann den Monstern entkommen, denn sie sind mitten unter uns: ein Freund, ein Familienmitglied, ein Kind. Ihre Tarnung ist perfekt. "Dark Inside" ist der erste von zwei Bänden."Das Ende der Menschheit!

Erdbeben erschüttern die Erde. Danach ist nichts mehr wie es war. Zerstörte Städte, Bombenanschläge, Amokläufe. Eine dunkle Macht verwandelt die Menschen in Bestien.?Unabhängig voneinander schlagen sich vier Jugendliche durch diese postapokalyptische Welt. Jeder hat ein ganz eigenes, berührendes Schicksal. Sie kämpfen Überleben. 



Eigene Inhaltswiedergabe


Es beginnt mit schrecklichen Erdbeben; die Menschen verändern sich - sie werden böse und töten, ohne Gefühl und Reue. Unter ihnen gibt es ein paar Jugendliche, die sich nicht verändert haben und die sich in verlassenen Häusern verstecken, sich nur nachts hinaus wagen und ums nackte Überleben kämpfen. Es sind die Vier, deren Geschichte hier erzählt wird und deren einziges Ziel es ist, am Leben zu bleiben.


Das Cover


Das Cover zeigt einen tiefen schwarzen Riss in der Mitte des Buches, der einen Riss nach dem verheerenden Erdbeben darstellen soll. In dem Riss eingearbeitet, entdeckt man bei genauerer Betrachtung 4 Gesichter. Da es in "Dark Inside" vier Hauptprotagonisten gibt, liegt es nahe, dass wir deren Gesichter sehen. Mich wundert es nur, warum man scheinbar nur ein Frauengesicht sieht und nicht 2, so wie es eigentlich sein sollte.

Auch im Titel "Dark Inside" entdeckt man die Ziffer 4, die mit einem kräftigen Rot hervor gehoben wird und die für die 4 Hauptprotagonisten steht.


Die Story


Durch plötzlich auftretende Erdbeben verändern sich die Menschen. Etwas wird zu Tage gefördert, das abgrundtief böse ist und die Erde reinigen wird. Reinigen vor den Menschen, die Mutter Natur schlecht behandelt haben. Nur so kann die Erde wieder von Neuem beginnen.

Gerade in unserer heutigen Zeit beschäftigen wir uns bereits viel mit Klimaveränderungen und Naturkatastrophen. Waren sie vorher bereits so immens vorhanden? Oder ist es die Rache von Mutter Natur? Dieses Thema greift Frau Roberts auf und verpackt es in einem unheimlichen Endzeit-Jugendroman. Nur sucht sich Mutter Natur hier andere Mittel, um sich zu rächen - nämlich die Menschen selbst.


Die Charaktere


Wie bereits erwähnt, lernt der Leser 4 Hauptprotagonisten kennen: Mason, Clementine, Michael und Aries. Sie sind alle in einem jugendlichen Alter, aber durch die Situation, in der sie sich befinden, sehr stark und teilweise richtig erwachsen. Man merkt aber dennoch stellenweise, dass sie eben doch nur Jugendliche und demnach unerfahrener sind. 

Ich finde alle Vier sympathisch und jeder von ihnen hat seine Stärken und Schwächen.


Der Schreibstil


Der Satzbau und der Ausdruck von Frau Roberts sind einfach gehalten und leicht verständlich. Bedenkt man, dass es ein Buch für Jugendliche sein soll, finde ich es auch durchaus angebracht. Die einfache Schreibweise führt außerdem dazu, dass man dem Geschehen flüssig folgen kann.

Interessant finde ich vor allem den Wechsel zwischen den einzelnen Hauptprotagonisten. In jedem Kapitel wechselt Frau Roberts den Charakter und somit das Geschehen, was einen dauerhaften Spannungsbogen erzeugt. Schade ist hier allerdings, dass häufig zwischen dem letzten und aktuellen Erzählstrang eines Protagonisten viel Zeit vergangen ist und der Leser sich fragt, was in der Zwischenzeit passiert ist. Hier hätte ich mir mehr Erklärungen oder zumindest kurze Rückblicke gewünscht.

Fast am Ende werden die einzelnen Erzählstränge miteinander verwoben und die Jugendlichen treffen aufeinander. Das fand ich sehr toll.


Das Ende


Am Ende gibt es keinen richtigen Showdown, aber auch kein Happy-End. Als Leser weiß man nur: Es wird einen zweiten Teil geben.


Fazit


Eine Geschichte in endzeitlicher, nicht allzu gruseliger Stimmung für jugendliche und erwachsene Leser.

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1. Teil: Dark Inside
2. Teil: Rage Inside


Hier kaufen: Dark Inside  



[Vorablesen] Jennifer McMahon - Winter People - Wer die Toten weckt



Bei Vorablesen habe ich mal wieder ein Buch gewonnen. Es ist ja nun schon längere Zeit her und dieses Mal freue ich mich wieder richtig darauf. Vor allem bei diesem Schmankerl:



Durch einen grausamen Mord verliert Sara ihre kleine Tochter Gertie. Ein Brief mit einem uralten Geheimnis hilft ihr, Gertie von den Toten zurückzuholen - für sieben Tage, in denen sie von ihrem geliebten Kind Abschied nehmen kann. Doch sie ahnt nicht, worauf sie sich einlässt. Denn manchmal finden die Toten nicht zurück. Und das Grauen hält Einzug in die Wälder von Vermont ...


Klingt das nicht ein bisschen wie "Friedhof der Kuscheltiere"? Ich finde es hört sich schön gruselig an. :-D Ich bin schon sehr gespannt darauf.



Dienstag, 11. März 2014

[Mein Buch des Monats] Februar 2014


Spät, aber immerhin, küre ich mal wieder mein Buch des Monats.

Für den Februar 2014 konnte mich


"Drowning" von Rachel Ward als Buch des Monats überzeugen.


Frau Ward spielt mit den Ängsten des Lesers und versteht es, ihn an die Buchseiten zu bannen.

Hier geht es zu meiner Rezension.


Zur Autorin:

Bei Interesse könnt ihr gern auf der Internetseite der Autorin stöbern: http://www.rachelwardbooks.com/
Bekannt ist Frau Ward vor allem durch ihre Numbers-Reihe.


Mittwoch, 5. März 2014

[Challenge] 2. Monat Statistik 3-Farben-Challenge



Der 2. Monat des Jahres 2014 ist bereits rum (Mensch, wie die Zeit vergeht...) und d.h. es ist wieder Zeit für das aktuelle Ranking meiner Challenge:


Platz 1: 28 Punkte für Claudes Schatzkiste

Platz 2: 16 Punkte für Elena 

Platz 3: 5 Punkte für Lu's Buchgeflüster


Platz 4: 2 Punkte für mich

Platz 5: 1 Punkt für Mein Lesetagebuch (Bitte noch die Rezension verlinken)

Platz 6: 0 Punkte für Maggys Buchblog, Funneswelt, Schneckchens Bücherwelt und Bücherwahn


Es kristallisieren sich ja schon so langsam die Vorreiter heraus. :-) Dann mal weiter so!



Dienstag, 4. März 2014

[Rezension] Matthias Meyer Lutterloh - Sokrates Lieyes



Ein skrupelloser Serienkiller namens Sokrates, der seine Morde mit einer neuartigen High-Tech-Cyberbrille aufzeichnet und online veröffentlicht. Ein innovativer Journalist, der gegen seinen Willen zum mörderischen Komplizen wird. Eine hochintelligente FBI-Agentin, die gezwungen wird, den Journalisten und einen Verdächtigen an ihren Recherchen teilhaben zu lassen und diese sonst immer so geheimen Nachforschungen online und in Realtime mit Abermillionen von Zuschauern zu teilen. 

Vielen Dank zunächst an Matthias für die tolle Leserunde und die Möglichkeit, dass ich daran teilnehmen durfte. Diese war bisher die beste Leserunde, die ich hatte - nicht zuletzt wegen Matthias, der immer auf die Kommentare seiner Leser eingegangen ist.


Meine Rezension:

Alles fängt mit einem Banküberfall an. Die Situation in der Bank ist angespannt - und eskaliert. 3 Jahre später - der Journalist Troy Turner, der beim Banküberfall live vor Ort war, nutzt dies medienwirksam aus und lässt 3 Jahre später eine überaus realistische Sondersendung dazu ausstrahlen.

Dabei hat er die Rechnung ohne Sokrates gemacht, denn dieser nutzt das Internet, um unmenschliche Morde auszustrahlen - eine Reaktion auf die TV-Ausstrahlung? Dabei führt er das FBI und allen voran die Chefermittlerin Messine Okeanos an der Nase herum. Die Situation scheint zu eskalieren und Sokrates schreckt vor nichts zurück.

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Das Cover zeigt eine Cyberbrille, von der das Blut tropft. Diese sogenannten Cyberbrillen spielen in dem Buch eine große Rolle, da diese scheinbar den einzigen Kontakt zu Sokrates und seinen Opfer darstellen. In der Cyberbrille spiegelt sich eine Frau, die offensichtlich malträtiert wurde. 
Das Cover spielt nicht mit übermäßiger Farbwahl, sondern verwendet ein aussagekräftiges Rot, das hier absolut stimmig und zugleich abschreckend ist.

Herr Meyer Lutterloh schreibt in der 3. Person und gibt dem Leser die Gelegenheit jeden Protagonisten Schritt für Schritt kennenzulernen. Jeder Charakter hat seine eigene Persönlichkeit und der Autor weiß dies gut umzusetzen. Auch die Entwicklung einzelner Personen während der gesamten Geschichte bringt Herr Meyer Lutterloh super zum Ausdruck. Meiner Meinung nach ein Element, das viele Autoren vernachlässigen, obwohl doch gerade durch prägende Situationen eine Wandlung im Inneren des Protagonisten stattfindet.
Die Sympathien zu den Personen wechseln bei mir ständig und vor allem rätselt man natürlich die ganze Zeit, wer denn nun der Killer ist, der sich Sokrates nennt. Das sorgt dafür, dass man sich das ein oder andere Mal in die Story hineinsteigert und schwerlich wieder heraus kommt. Also nichts für schwache Nerven. :-)

Der Autor hat eine durchweg anspruchsvolle Ausdrucksweise, die aber nicht befremdlich, sondern im Gegenteil, ansprechend ist. Man dringt so tiefer in das Geschehen und die Zusammenhänge ein und hinterfragt als Leser mehr als sonst. Herr Meyer Lutterloh verwendet außerdem viele kurze Kapitel und lässt den Leser immer wieder in fesselnden Situationen zur nächsten Szene springen, so dass nach und nach ein nervenaufreibender Spannungsbogen aufgebaut wird.

Das Buch gibt dem Leser einen Einblick in die Möglichkeiten, die unserer heutigen Gesellschaft mit dem World Wide Web gegeben sind. Diese sind erschreckend und faszinierend zugleich. Beim Lesen bekommt man die düstere Erkenntnis, das es dort draußen eigentlich viel mehr Dinge gibt, die man fürchten muss und diese nicht so fern sind, wie man denkt. Denn jeder ist heute vernetzt, twittert, liked, googelt und befindet sich somit mittendrin. Das Buch ist realistischer als man zugeben mag.

Die Story arbeitet stetig einem Countdown entgegen, wobei man bis fast zum Schluss nicht weiß, wer Sokrates ist. Leider ist dies aber noch nicht genug, denn Sokrates hat sich noch etwas einfallen lassen, um seine Zuschauer zu befriedigen. Herzstillstand vorprogrammiert.
Teil 1, Sokrates Lieyes, ist zwar in sich abgeschlossen, dennoch sind am Ende noch viele Dinge offen. Diese werden hoffentlich in Band 2 und 3 aufgeklärt. Band 2 erscheint noch in diesem Jahr.

Fazit: Ein überaus realistischer Thriller mit packenden bis nervenaufreibenden Szenen und einem Killer, der mit allen Wassern gewaschen ist und mit unseren heutigen Medien umzugehen weiß.


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