Dienstag, 29. April 2014

[Leserunde] Michael White - Die Fährte der Toten


Ich nehme demnächst an einer Leserunde teil, auf die ich mich wieder sehr freue.


Lees Wunsch nach Rache...

Ihre Familie wurde massakriert und sie selbst mit zwei Kugeln im Rücken zum Sterben in der Wüste zurückgelassen. Doch Lee wird von Pete und seiner Gang gerettet und kann den Killern entkommen. Als sie nach jahrelanger Flucht wie durch Zufall auf die Spur der Mörder stösst, sieht sie die Chance gekommen, Rache zu nehmen – und gerät in eine tödliche Falle!


...führt sie direkt ins Herz der Finsternis

Ein Diener der Uralten bringt Lee in seine Gewalt und verwandelt sie in ein Kind der Dunkelheit. Um ihre Freiheit zurückzugewinnen, schließt Lee einen blutigen Kontrakt mit ihm - doch inzwischen haben die unruhigen Toten ihre Witterung aufgenommen, und Lee muss erkennen, dass ihre Reise ans Ende der Nacht gerade erst begonnen hat.



Da sich das Buch seit etwas längerer Zeit auf meiner WuLi befindet, freue ich mich natürlich umso mehr, dass ich bei der LR mit Michael White dabei sein kann.
Ich bin sehr gespannt darauf, denn das Cover lässt Gruseliges vermuten.



Mittwoch, 16. April 2014

[Rezension] André Wegmann - Habitat, Im Revier der Skulks

"Erschrocken zuckte er mit dem Kopf zurück und blinzelte. Ihm war, als hätte ihn zwischen den Sträuchern hindurch ein schmales gelbliches Auge angestarrt."

Die Thülsfelder Talsperre – ein malerischer Stausee im Oldenburger Münsterland, umgeben von einer wunderschönen, vielseitigen Landschaft, die als beliebtes Erholungsgebiet dient. Lisa und Chris haben sich im Internet kennengelernt und kommen hierher, um einen kleinen Liebesurlaub zu genießen. LKW-Fahrer Gerd wird von Depressionen geplagt und hofft auf ein paar ruhige Tage, um wieder mit sich selbst und seiner belastenden Familiensituation klarzukommen. Spontan entschließen sich die drei an einer abendlichen Fackelwanderung teilzunehmen, die um die Talsperre herum führt. Doch jenseits des romantischen Fackellichts lauert etwas unfassbar Böses in den düsteren Schatten rund um den Stausee. Die gemütliche Wanderung verwandelt sich in einen Albtraum und in einen schrecklichen Kampf um das nackte Überleben, den manch einer mit dem Tod bezahlen wird. Vielleicht sogar jeder. 

Ein idyllisches Erholungsgebiet mitten im Herzen Niedersachsens, eine romantische abendliche Fackelwanderung und ein unsägliches Gräuel. Die Jagd beginnt … und die Beute bist Du! 


Eigene Inhaltswiedergabe


Eine Fackelwanderung in einem Naherholungsgebiet in Niedersachsen soll für die Hotelgäste eine schöne abendliche Unternehmung werden. Leider entwickelt sich die Wanderung zu einer Hetzjagd um den Stausee der Thülsfelder Talsperre, auf der Flucht vor unmenschlichen Wesen, die nur eines kennen: Fressen.


Das Cover


Eine tierische Hand mit riesigen Klauen reckt sich aus dem Wasser gen Himmel. Die Schrift ist in weiß gehalten und das Wort "Habitat" ist blutig rot durchsetzt. Das Cover ist für mich absolut stimmig und passend zum Buch.


Die Story


Tierexperimente in abgelegenen Orten und Geschöpfe, die sich ab von jeglichem menschlichen Einfluss frei entwickeln, sind für mich durchaus denkbar. Nachdem ich die beiden Habitat-Gemeinschaftswerke von André und Isabell gelesen habe, kann ich wohl nicht mehr seelenruhig durch einen Wald laufen, ohne mich bei einem Gebüschrascheln oder Astknacken nervös umzuschauen. :-)


Die Charaktere


Die Geschichte ist in der 3. Person und aus der Sicht zweier Hauptcharaktere geschrieben: Lisa und Gerd.

Lisa trifft sich mit ihrem Geliebten Chris in einem abgelegenen Hotel im Oldenburger Münsterland, um das Wochenende mit ihm zu verbringen. Chris ist verheiratet und Lisa verspricht sich aus diesem Wochenende, dass er sich endlich von seiner Ehefrau trennt.

Gerd sucht in der Abgeschiedenheit des Hotels Ruhe und Zeit abzuschalten. Er muss die Trennung von seiner Frau verarbeiten und akzeptieren, dass seine Exfrau nun das Sorgerecht für seine Tochter hat.

Lisa ist eine eher naive Persönlichkeit, die zu ihrem Glück im Verlaufe der Geschichte Gerd als ihren Beschützer um sich hat. Gerd ist stark und entwickelt während der Geschehnisse Vatergefühle für Lisa, da sie ihn an seine Tochter erinnert. Beide geben ein tolles "Pärchen" ab, das sich gegenseitig braucht und unterstützt, um der Hölle zu entkommen.


Der Schreibstil


Andrés Schreibstil ist wie immer unschnörkelig und gut verständlich. Alles, was man von ihm gewohnt ist, findet Platz in der Story: Sex, Brutalität, Horror und viel Blut. André geht nicht schonungslos mit seinen Lesern um und präsentiert Gräueltaten en masse. Wer seinen Schreibstil mag, wird hier nicht enttäuscht.

Die Geschichte ist sehr kurz, aber trotzdem gut. Dennoch würde ich mir wünschen, zukünftig ein etwas längeres Buch von André zu lesen. Er kann so toll schreiben und eine umfangreichere Story fände ich richtig super.


Das Ende


Die Entwicklungen am Ende kamen für mich doch recht überraschend. Ich habe mit einem etwas glücklicheren "Happy End" gerechnet, bei dem man sich zwar ausgemerzt, aber zufrieden zurücklehnen kann. Falsch gedacht. Nicht mit André. :-) Dennoch passte es und gefiel mir gut.


Fazit


Ein Schreckensszenario in den deutschen Wäldern, ein unerbitterlicher Kampf ums Überleben - ein kurzes, aber gutes Horrorwerk aus der Hand von André Wegmann.






Dienstag, 8. April 2014

[Rezension] Isabell Schmitt-Egner - HABITAT, Im tödlichen Gehege



In einem Internetforum für Kryptozoologie postet jemand ein Foto von einem unbekannten kleinen Säugetier. Das Bild scheint echt zu sein und ein paar junge Leute wittern eine biologische Sensation! 
Sie fahren in die schwedischen Wälder und suchen die Stelle, an der das Foto gemacht wurde. Thomas mit seiner etwas langsamen Freundin Brina, Beatrice und der verrückte Spinzer fahren zusammen mit Patrick, einem Freund von Beatrices Bruder, in ein aufregendes Abenteuer ... 
Aufregend ... und tödlich! 


Eigene Inhaltswiedergabe


In einem Forum kursiert ein Bild über ein unbekanntes Tier, das von einem Touristen in den Wäldern Schwedens entdeckt wurde. Beatrice will der Echtheit dieses Fotos auf den Grund gehen und fährt mit ihren Freunden Spinzer, Thomas, Sabrina und Patrick in einem Wohnwagen nach Schweden.

Ziemlich schnell entdecken sie die merkwürdig aussehenden Tierchen und versuchen, ihnen anhand der Fußabdrücke zu folgen. Dass dies ein folgenschwerer Fehler ist, müssen die 5 bald merken...


Das Cover


Auf dem Cover sieht man schemenhaft ein Monster, das den riesigen Mond anheult. Es hat furchterregend spitze Zähne und eine dicke Mähne auf dem Rücken. Die Schrift ist in weiß gehalten und das Wort "Habitat" ist blutig rot durchsetzt.

Das Cover trifft zu 100% den Kern des Buches.


Die Story


Die 5 Freunde entdecken in den unberührten Wäldern Schwedens Kreaturen, die sich fernab jeglicher Zivilisation entwickeln konnten. Sie sind kaltblütig und hungrig. 

Die Geschichte ist absolut real, denn es gibt in unserer Natur noch so viel Flora und Fauna, die wir nicht entdeckt haben. Es ist durchaus vorstellbar, dass man irgendwann einer wilden, unbekannten Bestie gegenübersteht, die nur ihre Triebe kennt und Hunger auf Fleisch hat - Menschenfleisch. Man sollte sich also vielleicht nicht so viel in fremden, unergründeten Wäldern herum treiben. ;-)


Die Charaktere


Neben Spinzer, Patrick, Thomas und Sabrina ist Beatrice ganz klar die Hauptprotagonistin. Die Geschichte ist vollständig aus ihrer Sicht geschrieben.

Beatrice interessiert sich für fremde Flora und Fauna und der Leser erkennt ziemlich schnell, dass sie eine starke Frau ist.

Thomas ist total abhängig von seiner Freundin Sabrina, die seine Gutmütigkeit ausnutzt. Dadurch ist Sabrina für mich absolut unsympathisch.

Spinzer ist etwas verrückt und für mich persönlich auch charakterlich zu anstrengend. Auch niemand, den ich in meinem Freundeskreis wähnen würde. :-)

Patrick ist ein ruhiger Zeitgenosse und im Laufe der Geschichte kommen er und Beatrice sich näher. Viel lernt man von ihm nicht kennen, da Bea eindeutig die stärkere und präsentere von beiden ist.


Der Schreibstil


Isabell hat vor allem in den Dialogen und der wörtlichen Rede der Protagonisten eine stark umgangssprachliche Ausdrucksweise, die mir persönlich nicht so gut gefiel. Für mich kommt es sehr darauf an, ob es zum Buch passt oder nicht. Für meine Wenigkeit war es hier leider etwas too much.

Im Laufe der Geschichte nimmt das Umgangssprachliche stark ab, was auch damit einher gehen könnte, dass die Dialoge weniger werden. Das gefiel mir schon besser und ich konnte in das Geschehen eintauchen.

Stellenweise hatte ich Probleme mit meiner Vorstellungskraft zu den Umgebungsbeschreibungen. Ab und an konnte ich schwer den Beschreibungen folgen und ein Bild vor Augen entstehen lassen. Ich habe dann hinterfragt, warum z.B. rechts nicht links ist, anstatt mich auf die Story zu konzentrieren.


Das Ende


Das Ende und vor allem auch der Epilog waren gut geschrieben und es hat mir sehr gefallen. Man wird als Leser noch einmal zum Nachdenken angeregt. Zum Nachdenken darüber, was da draußen in unseren Wäldern so auf uns lauern könnte...


Fazit


Eine realistische, düstere und beängstigende Geschichte mit umgangssprachlichen Elementen und einer starken Hauptprotagonistin.

Lest auch meine Rezension zu "Habitat - Im Revier der Skulks" von André Wegmann







Montag, 7. April 2014

[Challenge] 3. Monat Statistik 3-Farben-Challenge


Wieder einmal ist es soweit für das Monats-Ergebnis meiner Challenge:

Platz 1: 34 Punkte für Claudes Schatzkiste (für "Du mich auch" gibt es sogar noch einen Punkt mehr, da noch Rot dabei ist)

Platz 2: 26 Punkte für Elena 

Platz 3: 16 Punkte für Lu's Buchgeflüster (Position Nr. 8: Braun zählt nicht, dafür ist aber Gelb dabei; Nr. 11 und 12: Auch hier zählt Braun nicht, da es keine Regenbogenfarbe ist)


Platz 4: 3 Punkte für mich

Platz 5: 1 Punkt für Mein Lesetagebuch (Bitte noch die Rezension verlinken)

Platz 6: 0 Punkte für Maggys Buchblog, Funneswelt, Schneckchens Bücherwelt und Bücherwahn



Elena hat ja ganz schön vorgelegt und Claude muss aufpassen, dass sie nicht eingeholt wird. :-)
Auch Mella war diesen Monat fleißig dabei.
Bei mir ist das Bücher-Leben leider nicht so bunt. :-D



Freitag, 4. April 2014

[Leserunde] Isabell Schmitt-Egner und André Wegmann - Habitat

Ich bin wieder bei einer neuen Leserunde dabei. Sie ist dieses Mal etwas anders, denn ich lese 2 Bücher, die als Gemeinschaftsprojekt von André Wegmann und Isabell Schmitt-Egner verfasst wurden.

Isabell Schmitt-Egner - Habitat Im tödlichen Gehege
André Wegmann - Habitat Im Revier der Skulks



















Laut den Autoren haben die beiden Bücher eine gemeinschaftliche Grundidee. Welche das ist, werde ich wohl erst wissen, wenn ich beide ausgelesen habe.

Die Cover sehen auf jeden Fall schon mal schön gruselig aus.


Klappentext zu Habitat - Im tödlichen Gehege:

In einem Internetforum für Kryptozoologie postet jemand ein Foto von einem unbekannten kleinen Säugetier. Das Bild scheint echt zu sein und ein paar junge Leute wittern eine biologische Sensation! 
Sie fahren in die schwedischen Wälder und suchen die Stelle, an der das Foto gemacht wurde. Thomas mit seiner etwas langsamen Freundin Brina, Beatrice und der verrückte Spinzer fahren zusammen mit Patrick, einem Freund von Beatrices Bruder, in ein aufregendes Abenteuer ... 
Aufregend ... und tödlich!


Klappentext zu Habitat - Im Revier der Skulks:

Die Thülsfelder Talsperre – ein malerischer Stausee im Oldenburger Münsterland, umgeben von einer wunderschönen, vielseitigen Landschaft, die als beliebtes Erholungsgebiet dient. Lisa und Chris haben sich im Internet kennengelernt und kommen hierher, um einen kleinen Liebesurlaub zu genießen. LKW-Fahrer Gerd wird von Depressionen geplagt und hofft auf ein paar ruhige Tage, um wieder mit sich selbst und seiner belastenden Familiensituation klarzukommen. Spontan entschließen sich die drei an einer abendlichen Fackelwanderung teilzunehmen, die um die Talsperre herum führt. Doch jenseits des romantischen Fackellichts lauert etwas unfassbar Böses in den düsteren Schatten rund um den Stausee. Die gemütliche Wanderung verwandelt sich in einen Albtraum und in einen schrecklichen Kampf um das nackte Überleben, den manch einer mit dem Tod bezahlen wird. Vielleicht sogar jeder. 

Ein idyllisches Erholungsgebiet mitten im Herzen Niedersachsens, eine romantische abendliche Fackelwanderung und ein unsägliches Gräuel. Die Jagd beginnt … und die Beute bist Du!



Angefangen habe ich bereits mit dem Buch von Isabell. Mal schauen, was im tödlichen Gehege so auf mich wartet. :-)

Ich freue mich aber auch schon auf das Buch von André, denn ich habe sein Werk "INFAM" bereits gelesen und verschlungen.



Donnerstag, 3. April 2014

[Rezension] Jennifer McMahon - Winter People, Wer die Toten weckt

"Wenn Schnee schmilzt und zu Wasser wird, erinnert er sich dann noch daran, früher einmal Schnee gewesen zu sein?"

Durch einen grausamen Mord verliert Sara ihre kleine Tochter Gertie. Ein Brief mit einem uralten Geheimnis hilft ihr, Gertie von den Toten zurückzuholen - für sieben Tage, in denen sie von ihrem geliebten Kind Abschied nehmen kann. Doch sie ahnt nicht, worauf sie sich einlässt. Denn manchmal finden die Toten nicht zurück. Und das Grauen hält Einzug in die Wälder von Vermont ...



Eigene Inhaltswiedergabe


1908: Sara Harrison Shea lebt mit ihrem Mann Martin und ihrer Tochter Gertie auf einem alten Gehöft in Vermont. Die Arbeit ist hart, das Geld knapp, aber dennoch haben sie sich und sind glücklich.

Eines Tages kommt Gertie zu Tode und für Sara bricht eine Welt zusammen. Ihre einzige Hoffnung ist das Wissen von ihrer Pflegemutter Auntie, Tote wieder ins Leben zurück zu rufen. Nur 7 Tage wandelt die Zurückgerufene dann auf Erden - 7 Tage, an denen Sara ihre geliebte Gertie wieder in den Armen halten könnte.

Gegenwart: Ruthie und Fawn leben zusammen mit ihrer Mutter Alice in dem selben Gehöft wie einst Sara. Doch eines Morgens ist Alice verschwunden und die beiden Schwestern versuchen verzweifelt, ihre Mutter wiederzufinden. 

Parallel dazu sucht Katherine nach Ursachen, warum ihr Mann Greg sich in letzter Zeit zurück gezogen hat und versucht zu ergründen, welchen angeblichen Auftrag er hatte bis er in Vermont bei einem Autounfall ums Leben kam.


Das Cover


Zu sehen ist das Auge einer Frau, das scheinbar vor Furcht aufgerissen ist. In der Iris erkennt man einen menschlichen Schemen und kann nur erahnen, wer oder was dieser Frau gegenüber steht. 

Über das Gesicht der Frau verlaufen ein paar kleine Ranken und oben rechts befindet sich ein Blatt. Die Ranken und das Blatt heben sich reliefartig vom Buchdeckel ab und wirken dadurch umso echter.

Mir gefällt das Cover richtig gut - es ist der Hammer und auch absolut passend.


Die Story


Der Klappentext erinnerte mich stark an "Friedhof der Kuscheltiere" - die Geschichte ist letztendlich aber ganz anders. Zwar wurde hier das gleiche Grundthema verwendet, aber absolut anders umgesetzt.

Die Vorstellung, dass man Menschen wirklich von den Toten zurückholen könnte, ist erschreckend. Diese Informationen in den falschen Händen würden unvorstellbar enden.

Alles in allem ist es ein doch altbekanntes Thema, das einem immer noch Gänsehaut über den Rücken laufen lässt.


Die Charaktere


Die Hauptprotagonistin ist Sara Harrison Shea. Sie ist eine liebenswürdige Frau und Mutter. Durch den Tod ihrer Gertie verändert sie sich, wird verbittert und zieht sich immer mehr zurück. 

Eine weitere wichtige Rolle spielt Ruthie, die mit ihrer Schwester Fawn nach ihrer Mutter sucht. Sie kümmert sich aufopfernd um ihre kleinere Schwester, hütet ohne ihre Mutter den gesamten Hof und die Tiere. Sie ist eine wirklich starke Persönlichkeit. Aber auch auf sie wartet ein Schicksalsschlag, denn sie muss erkennen, dass die Vergangenheit mehr mit ihr verbunden ist als sie denkt.


Der Schreibstil


Frau McMahon erzählt die Geschichte der Sara und die Geschichte von Ruthie und wechselt dabei immer in den Zeiten zwischen Vergangenheit zu Gegenwart. Dem Leser wird somit das Leben von Sara näher gebracht und gleichzeitig beginnt man gewisse Dinge in der Gegenwart um Ruthie zu verstehen. Die Autorin verknüpft dies gekonnt miteinander.

Die Story um Sara ist in einem Tagebuch-Stil verfasst und macht somit den Eindruck, als hätte man ein echtes Tagebuch vor sich, als wäre die Geschichte wirklich passiert und wahr.

Der Stil von Frau McMahon hat mir gut gefallen. Das Buch war flüssig zu lesen und ich habe es regelrecht verschlungen.


Das Ende


Das Ende ist offen und hat mich irgendwie unbefriedigt zurück gelassen. Ich hatte noch so viele Fragen. Ein Teil der Fragen wurde zwar beantwortet, aber irgendwie fühlte ich mich trotzdem stehen gelassen. Vielleicht hat sich Frau McMahon hier die Möglichkeit für einen zweiten Teil offen gehalten.


Fazit


Ein atemraubendes Werk über die Möglichkeit Tote zu erwecken, aber nicht ohne auch brutal die Konsequenzen aufzuzeigen. Spannungsgeladen und überaus stimmungsvoll - einfach großartig! Mein Favorit.





Mittwoch, 2. April 2014

[Mein Buch des Monats] März 2014

Für den vergangenen Monat kann ich euch mein aktuelles Buch des Monats vorstellen.


Autor: Matthias Meyer Lutterloh
Titel: Sokrates Lieyes (Gesamtausgabe, bestehend aus Band 1-4)
Preis: 2,99 € für das eBook, 17,99 € für das TB
ISBN: 9963730086
ASIN: B00GWS4MKI

Verlag: Styleinvest LTD Publishing Division

Seiten: 640
Sprache: Deutsch

Für mich ist die Wahl ganz eindeutig. Das Buch ist der absolute Hammer und hat mich total mitgerissen. Ein Thriller der Extraklasse - schonungslos und anspruchsvoll.



Hier geht es zu meiner Rezension.



Wenn ihr mehr über die Reihe erfahren möchtet, dann ist die Seite http://www.sokrates-lieyes.com/ einen Besuch wert. Folgen könnt ihr Matthias und "Sokrates Lieyes" natürlich auch über Facebook: https://de-de.facebook.com/The.Sokrates.Trilogy


Zum Autor:

Matthias Meyer Lutterloh absolvierte seine Ausbildung zum Modedesigner in Italien und ist seitdem international in der Mode- und Eventbranche tätig. Bereits sehr früh gründete er als Unternehmer Firmen in Europa und Asien. Um seinen Wunsch, ein Buch zu schreiben, in die Realität umzusetzen, fasste er 2012 den Entschluss, eine Auszeit von seiner Arbeit zu nehmen. Aus der Buchidee wurde das Konzept der Buchserie "Die Sokrates Trilogie". Der in Deutschland geborene Autor bereiste alle fünf Kontinente und lebte mehrere Jahre in Italien, in der Türkei und in Griechenland. Heute ist Matthias Meyer Lutterloh verheiratet und wohnt mit seiner Frau, einer Sprachwissenschaftlerin, und seinem Sohn Nathanael auf Zypern.



Dienstag, 1. April 2014

[Rezension] Torsten Hoppe - Westside Blvd., Entführung in L.A.


Die junge Schauspielerin Heather Simms wird in L.A. auf dem Weg nach Hause entführt. 

Während die Polizei verzweifelt versucht Hinweise oder Spuren zu finden, verfolgt der Entführer seine ganz eigenen, ungewöhnlichen Pläne. 

Unter dem Deckmantel der Gerechtigkeit stellt er Forderungen, doch Lieutenant Steve Delaney vom LAPD muss schnell feststellen, dass dieser Fall nach keinem gängigen Schema abläuft. 
Während die Polizei im Zuge der Ermittlungen zu unkonventionellen Mitteln greifen muss, spürt auch Heather bereits sehr bald, dass sie in den Händen eines unberechenbaren Psychopathen gelandet ist. 
Sie sieht sich gezwungen, einen gefährlichen Kampf um ihr Leben zu führen. 
Einen Kampf, für den ihr niemand ein fertig geschriebenes Drehbuch reichen kann und dessen Regeln sie erst erlernen muss... 

Vielen lieben Dank natürlich an Torsten Hoppe, der mir das Buch zur Verfügung gestellt hat. Der Kontakt zum Autor war sehr erfrischend und angenehm. :-)


Eigene Inhaltswiedergabe


Heather Simms ist Schauspielerin in der Serie "Westside Blvd.". Nach einem anstrengenden Drehtag wird sie entführt und in einem Keller eingesperrt. Nach und nach muss sie erkennen, dass sie diese Situation nur durchstehen kann, wenn sie in die Rolle von Dana Burton schlüpft - ihre Serienrolle.

Steve Delaney arbeitet beim LAPD und mit Hilfe seines Kollegen Marc und der Psychologin Lara Carlton versucht er Kontakt zum Entführer aufzunehmen. Leider gestaltet sich dies schwieriger als erwartet, da die Wesenszüge und Handlungen des Entführers schwer kalkulierbar sind. Auch der Aufenthaltsort von Heather lässt sich nicht ermitteln, so dass die Hoffnung immer mehr schwindet. Von Tag zu Tag sinken die Chancen, dass sie Heather lebend finden. 


Das Cover


Das Cover ist recht schlicht gehalten und zeigt lediglich eine geschäftige und bei Nacht beleuchtete Stadt - Los Angeles. Das Cover hätte meiner Meinung nach ruhig spannender gestaltet werden können.


Die Story


Man wird als Leser schon zu Anfang in eine knallharte Entführungs-Story katapultiert, die absolut schonungslos ist. Entführungen sind nach wie vor ein aktuelles Thema und Torsten Hoppe hat es geschafft mit einem unberechenbaren Entführer und einer hilflosen Geisel eine Entführungthematik spannend umzusetzen.


Die Charaktere


In diesem Buch finden sich zwei Hauptprotagonisten.

Zum einen verfolgen wir als Leser Heather Simms Entführung und lernen viel über ihr Umfeld und ihre Person kennen. Sie ist eine verletzliche, aber dennoch starke Jugendliche, die mir überaus sympathisch war.

Ein weiterer Hauptcharakter ist Steve Delaney. Als Leser verfolgt man seine aufopfernde Suche nach Heather und spürt seine Hilflosigkeit. Auch von ihm lernt der Leser private Hintergründe kennen, wodurch Steve äußerst menschlich erscheint. 

Die anderen Charaktere spielen eher kleinere und größere Nebenrollen.

Unsympathisch fand ich die Psychologin Lara. Alles musste sie analysieren - bis ins kleinste Detail auswerten und auseinander nehmen. Ja, das ist ihr Job, aber irgendwann hat sie mich schlichtweg genervt. Man kann nun einmal nicht alles analysieren. Gewisse Sachen sind und bleiben unberechenbar.


Der Schreibstil


Der Stil von Torsten Hoppe hat mir gut gefallen. Die Sätze waren flüssig zu lesen und gut verständlich ausgedrückt. Oft beschrieb er gewisse Sachverhalte etwas genauer und ausführlicher, was ich aber nicht negativ, sondern eher positiv werte. So konnte man als Leser tiefer in das Geschehen hineinblicken und sich besser mit der Gesamtgeschichte auseinandersetzen.


Das Ende


Das Ende hatte ich so in der Art erwartet und war demnach nicht sehr überrascht. Dennoch war der Schlussakt spannend und nervenaufreibend umgesetzt und hat mir gut gefallen.


Fazit


Ein gelungenes Debüt des Autors Torsten Hoppe, von dem ich gern mehr lesen möchte.






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