Donnerstag, 23. Juni 2016

[Kurzmeinung] F. Paul Wilson - Todesfrequenz


Unvermittelt steht Handyman Jack nach fünfzehn Jahren seiner Schwester Kate gegenüber, die ihn unwissentlich angeheuert hat: Ihre Freundin Jeanette, soeben von einer Therapie zur Behandlung eines Gehirntumors genesen, entwickelt absonderliche, gefährliche Aktivitäten und trifft sich heimlich mit fremden Personen, die ähnliche Verhaltensweisen an den Tag legen. Jack findet heraus, dass Jeanette Viren injiziert wurden, die von einer teuflischen Macht gesteuert werden. Als auch Kate sich plötzlich verändert, beginnt ein Wettlauf auf Leben und Tod ...



Wieder einmal erleben wir Jack in seinem Element. 
Dieses Mal betrifft sein neuer Auftrag seine Schwester. Sie macht sich Sorgen um ihre Lebensgefährtin. Sie verhält sich merkwürdig und trifft sich ständig mit immer den gleichen Leuten, als wäre sie in einer Sekte. Jack kommt dem Übel schnell auf die Schliche, ist aber gehemmt, weil es hier schließlich um seine Schwester geht.
Parallel dazu muss Jack um seine Anonymität fürchten und sich mit einem neugierigen und übereifrigen Reporter herum ärgern. 

Der Plot ist wieder mysteriös angehaucht und scheint sich auch dieses Mal mit den Vorgängerbänden zu verknüpfen. Dem Leser wird klar, dass alles viel weitreichender ist, als er ahnt.
Es gibt übergeordnete Kapitel, die in Tage unterteilt sind. Wir erleben also in diesem Fall Handyman Jack von Dienstag bis zum darauffolgenden Montag. Und in der Zeit schafft er es, sich wieder einmal eines Problems anzunehmen.
Nicht in jedem Kapitel geht es um Jack, denn auch andere Personen erhalten die Hauptrolle. Durch die teilweise parallelen Ereignisse kommt Fahrt auf und die Geschichte wirkt sehr komplex.
Herr Wilsons Schreibstil ist wie immer eindringlich und sehr überzeugend. Durch den flüssigen und rasanten Erzählstil kommt Spannung auf.
Ich habe den Eindruck, dass die einzelnen Bände irgendwie immer stranger und mystischer werden. Mir gefällt es, aber vielleicht ist es nicht jedermanns Geschmack. Die Auflösung der Handlung erscheint auch mir, nun ja, etwas gewöhnungsbedürftig. Ich bin gespannt, ob Herr Wilson mehr daraus macht und wie es in den Folgebänden weitergeht.



1. Die Gruft => Rezension
2. Der Spezialist => Rezension
3. Im Kreis der Verschwörer => Rezension
4. Tollwütig => Rezension
5. Todesfrequenz 
6. Das Ritual 
7. Todessumpf 
8. Der schwarze Prophet 
9. Das Höllenwrack 
10. Der Erbe 
11. Das Blutband
12. Durch das Schwert


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