Freitag, 3. März 2017

[Blogtour] Phoenix-Trilogie - Ann-Kathrin Karschnick, Station 5 - Autoreninterview

Hallo meine Lieben! Heute darf ich euch Station 5 und somit die letzte Station unserer Blogtour zur Phoenix-Trilogie von Ann-Kathrin Karschnick vorstellen. Gestern wart ihr bei Katja von Katja´s Bücherwelt zu Besuch und habt etwas über die Schauplätze erfahren.


Ich darf euch heute ein Interview mit der Autorin präsentieren!

Aber vorweg noch kurz: Wer ist Ann-Kathrin Karschnick?

Ann-Kathrin lebt im schönen Herzogtum Lauenburg in Schleswig-Holstein. Nach einer Ausbildung zur Bankkauffrau ging sie in die Schifffahrtsbranche und leitet dort seit einigen Jahren die Internationale Heuerabrechnung einer Hamburger Reederei.

Wenn sie nicht gerade ein Brett- oder Kartenspiel mit Freunden und Familie spielt, geht sie ins Kino. Zudem ist sie ein selbstbezeichneter Serienjunkie. Seit 2012 ist sie außerdem fleißige Geocacherin. Einen großen Teil ihrer Freizeit nimmt das Deutsche Rote Kreuz bzw. das Jugendrotkreuz in Anspruch, wo sie eine Jugendgruppe in Erste Hilfe unterrichtet.

Ihr Markenzeichen ist das grüne Kleid. Egal, ob Lesung, Convention oder Messe: Ohne das grüne Kleid ist sie nicht unterwegs.


Steffi:
Welcher Charakter ist in der Phoenix-Trilogie dein liebster? Und bei wem hat dir das Schreiben am meisten Spaß gemacht?

Ann-Kathrin:
Oh, böse Frage. Beinahe so wie: Welches Kind liebst du mehr? Aber ich entscheide mich mal für Katharina. Sie ist so herrlichen geheimnisvoll, dass ich sehr viel Spaß hatte beim Schreiben. Ich wusste ja, worauf es hinauslaufen sollte, aber das dann so zu verpacken, dass der Leser sie jedes Mal am liebsten schütteln will, wenn er was sagt: Das sind die kleinen perfiden Freuden eines Autors. ;)


Steffi:
Die Tesla-Welt, die Saiwalo und die Seelenlosen sind durchaus komplexe Themenwelten. Wie bist du auf die Idee hinter "Phoenix" und damit dieser Elemente gekommen?

Ann-Kathrin:
Meine Agentur sagte mir: Schreib mal was anderes. Das ist natürlich ein sehr weit gefasster Auftrag gewesen. Und da ich dann mal was probieren wollte, habe ich mir überlegt, dass ich eine Unterspielart des Steampunks aussuche, die als Teslapunk bekannt ist. Wer mich noch aus meiner Schulzeit kennt, wird sich jetzt wundern: Die und Physik? Ja, die und Physik. Denn auch wenn das nie mein Lieblingsfach war, bringe ich mir gerne neue Sachen bei. So auch bei Teslas Erfindungen. 


Steffi:
Warum hast du dich bei deinem Hauptcharakter für einen Phoenix und nicht für eines der anderen Wesen entschieden?

Ann-Kathrin:
Ich hatte da noch eine Kurzgeschichte, die die Entstehungsgeschichte eines solchen Phoenix beschrieb und fand die Idee eines emotionalen Charakters, der auch nach beinahe 2000 Jahren kein bisschen weise ist, reizvoll. Es war eine Herausforderung. Einige Leser sagen, dass es unrealistisch ist, sie nach so langer Lebenszeit noch an die Decke gehen zu lassen, aber gerade das fand ich so sympathisch. Sie hat sich zwar entwickelt in der Zeit, aber grundlegende Charakterzüge, die sie zu der Phoenix gemacht haben, sind erhalten geblieben.


Steffi:
Welche Bücher haben dich am meisten beeinflusst?

Ann-Kathrin:
Eindeutig Mary H. Herberts Die letzte Zauberin. Das war mein erster Roman in der High Fantasy. Damals war ich fasziniert von solchen Welten und wollte das auch mal ausprobieren.


Steffi:
Was gefällt dir am besten an deinem Hobby Geocaching und hast du vor, auch einmal ein Buch zu schreiben, das die moderne Schnitzeljagd thematisiert?

Ann-Kathrin:
Hehe, ich habe es so in der Art schon gemacht. In dem Roman Sternenpfad geht es um eine Unterart des Geocachings. Wenn auch nicht als solches direkt bezeichnet. :) Ich mag es, dass man dadurch Dinge zu sehen bekommt, die man sonst vielleicht nie erkundet hätte. Als ich auf Maui war, sind wir so zu traumhaften Wasserfällen gelangt, die wir niemals gefunden hätten, wenn es diesen einen Cache dort nicht gegeben hätte. 


Steffi:
Nun ein paar eher ungewöhnliche Fragen:

Welche Musik würde im Hintergrund laufen, wenn "Phoenix" verfilmt werden würde?

Ann-Kathrin:
Etwas emotionales, drückendes von Linkin Park. :) 


Steffi:
Wenn du als Seelenlose wiedergeboren werden würdest, welche Wesenheit würdest du sein?

Ann-Kathrin:
Ich wäre wahrscheinlich eine Hexe. Ich habe einen ganz fürchterlichen Helferkomplex und würde wahrscheinlich als solche wiedergeboren werden. 


Steffi:
Welcher Artikel würde dich beim Teleshopping schwach machen?

Ann-Kathrin:
Eine Tardis. Oder alles von Doctor Who. Ja, ich bin ein Fangirl der Serie. Du solltest mal meinen Schreibtisch sehen. Neben dem Tisch steht ein selbstgebauter Schrank als Tardis und die Tür vor meinen Schubladen ist ein Dalek. ;)


Steffi:
Kaffeemaschine, Handy, Fernseher, Computer oder Auto - auf welche technische Errungenschaft könntest du verzichten?

Ann-Kathrin:
Kaffeemaschine auf jeden Fall, da ich keinen Kaffee trinke. Das macht es einfach die Frage zu beantworten. 


Wie wir es bereits in der Ankündigung versprochen haben, wird es auch etwas zu gewinnen geben. Der Verlag stellt uns für den 1. Platz ein Print von Band 1 plus Phoenix-Flyer mit Rezept „Edel essen für Seelenlose“ und für den 2. Platz das eBook (mit Wunschformat) von Band 1 zur Verfügung.

Was müsst ihr für den Gewinn tun? Beantwortet bis einschließlich 04.03.2017 folgende Frage in den Kommentaren und landet damit im Lostopf:

Was gefällt euch an Dystopien?

Pro Kommentar auf einen unserer Beiträge sammelt ihr ein Los - ihr könnt also insgesamt 5 Lose sammeln. Ob ihr gewonnen habt, erfahrt ihr am 06.03.2017 auf unseren Blogs. Wir wünschen euch ganz viel Erfolg! :D




Teilnahmebedingungen und Kleingedrucktes:
- Die Teilnahme ist bis zum 04.03.2017, 23:59 Uhr durch Beantworten der Frage in den Kommentaren möglich.
- Teilnahme bitte nur ab 18 oder mit dem Einverständnis eurer Eltern
- Die Gewinner werden per Losverfahren ermittelt und am 06.03.2017 auf allen Blogs bekannt gegeben.
- Die Teilnehmer erklären sich bereit, im Gewinnfall öffentlich genannt zu werden.
- Der Rechtsweg und die Barauszahlung des Gewinns sind ausgeschlossen.
- Die Haftung für den Versand des Buches wird nicht übernommen.
- Die Daten der Teilnehmer werden ausschließlich für das Gewinnspiel verwendet und danach gelöscht.



Kommentare:

  1. Huhu Steffi,
    die Reihe ist klasse :)
    LieGrü
    Elena

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  2. Tolles Interview....
    Was mir an Dystopien gefällt? Es ist ein interessanter Ausblick, wie könnte die Zukunft wohl aussehen? Auch wenn meistens eine negative Ausgangssituation besteht oder etwas böses die Welt bedroht, so geht es meistens doch gut aus. Ich liebe Happy Ends und die Hoffnung auf ein gutes Ende :-)
    Liebe Grüße
    Martina Suhr

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  3. Hallöchen!!! :D

    Erst einmal tolles Interview. <3

    Zu der Frage ''Was gefällt euch an Dystopien''kann ich nur sagen, erstens die Weltenerschaffung und dann die manches mal hoffnungslose Storyline, die sich dann verändert. Ich liebe eine Art Hoffnungsschimmer wenn alles andere zerstört wurde.

    Liebe Grüßle Susanne

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  4. Hallöchen,

    zu Dystopien habe ich eher ein zwiegespaltenes Verhältnis. Auf der einen Seite bieten sie immer ein sehr trostloses Setting, was mir nicht so gefällt. Aber auf der anderen Seite lassen Dystopien einfach interessante Gedankenspiel zu a la "Was wäre wenn...?"

    Liebe Grüße,
    Abigail

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  5. Hallo, schönes Interview. Ohne Kaffee geht bei mir gar nichts, aber eine Maschine brauche ich dazu nicht. ;) An Dystopien gefällt mir, dass die einen starken Bezug zur Realität haben und oft heikle Themen (z.B. Überwachungsstaat) aufgreifen. Ein happy End gibt es in der Regel nicht, aber wenn es einen Hoffnungsschimmer gibt, finde ich es gut. Dystopien sind ja auch oft ein wenig Genreübergreifend, so dass man dort Scifi, Fantasy, und Realismus findet. Das mag ich,da ich diese Genres auch sehr gerne lese. :)

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  6. Hallo,

    ich mag es sehr, dass dort eine andere aber dennoch mögliche Welt aufgezeigt wird und man dadurch eine andere Sichtweise erhält...
    Ich würde gerne nur für das Print in den Lostopf hüpfen :)

    LG

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  7. Die Settings finde ich daran am besten.

    Liebe Grüße,
    Daniela

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  8. Huhn

    Ich liebe es das man abtauchen kann in eine neue zukunftswelt die nicht weit entfernt ist und somit hoffen kann das es besser wird

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  9. Hallo,
    ich mag die Vorstellungen von verschiedenen Versionen, wie wohl die Zukunft sein könnte. Und natürlich die Spannung, ob sich doch noch alles zum besseren wenden wird.
    Liebe Grüße
    Isabell

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  10. Hallo,
    An Dystopien gefällt mir, dass sie so zukunftsnah erscheinen, viel Spannung enthalten, zum Nachdenken anregen und interessante Themen beinhalten :)
    Liebe Grüße

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  11. Ah! Eine "Nachbarin" und dazu noch ein Whovian! Welch Überraschung!

    Was ich an Dystopien mag? Sie sind vielfältig, überraschend und leider zu oft zu real. Man kann sich in diese Welt einleben und danach ist man noch immer ein wenig glücklicher, dass man in dieser Welt lebt ;)

    Liebe Grüße aus dem Herzogtum!
    Eva von Astis Hexenwerk

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  12. An Dystopien gefällt mir der Gedanke, dass die Lage noch so hoffnungslos sein kann, es gibt immer Personen, die das Beste aus der Situation machen.

    Nettes Interview. Ich könnte auf alle genannten technischen Neuerungen verzichten, wenn andere es auch müssen. Ansonsten würde mir nur der Computer wirklich fehlen.

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Ich freue mich über eure Kommentare!

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